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Übergangszeit bis 2018

Inklusion: Bildung von Schwerpunktschulen

Für einen barrierefreien Zugang zu Grund- und weiterführenden Schulen richtet die Landeshauptstadt so genannte Schwerpunktschulen ein.

Schul- und Kulturdezernentin Marlis Drevermann an einem Tisch sitzend, vor ihr liegen diverse Unterlagen © LHH

Marlis Drevermann erläuterte das städtische Konzept im Rahmen eines Pressegesprächs

Mit Verabschiedung des Gesetzes zur „Einführung der inklusiven Schule“ vom 23. März 2012 sind die öffentlichen Schulen in Niedersachsen verpflichtet, allen SchülerInnen einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu ermöglichen. Erstmals gilt dies für die SchülerInnen, die sich im Schuljahr 2013/2014 im ersten oder fünften Jahrgang befinden. Dabei hat der Schulträger in einer Übergangszeit bis zum 31. Juli 2018 die Möglichkeit, in einer ersten Ausbauphase zunächst ausgewählte Schulen als sogenannte Schwerpunktschulen zu benennen.

Wahlrecht für Eltern

„Vor diesem Hintergrund haben wir uns mit den Grundschulleitungen sowie den Vertreterinnen und Vertretern der weiterführenden Schulen und der Landesschulbehörde über die Benennung von Schwerpunktschulen ausgetauscht und beabsichtigen, nur für den Förderschwerpunkt ‚körperliche und motorische Entwicklung‘ Schwerpunktschulen einzurichten“, so Schul- und Kulturdezernentin Marlis Drevermann. „Grundsätzlich haben die Eltern ein Wahlrecht und können die Schule frei wählen, die ihr Kind besuchen soll. Wenn allerdings an der gewünschten Schule die baulichen Voraussetzungen oder Ressourcen nicht gegeben sind, kann die entsprechende Schule dann an eine Schwerpunktschule verweisen.“

Die ausgewählten Schulen

Als Schwerpunktschulen für die Förderschwerpunkte ‚körperliche und motorische Entwicklung‘ kommen vorrangig Schulen in Betracht, die bereits weitestgehend barrierefrei ausgebaut sind. Vorgeschlagen werden für die Grundschulen: Albert-Schweitzer-Schule, Am Lindener Markt, Am Stöckener Bach, An der Feldbuschwende, Entenfang, Wettbergen, Glücksburger Weg, Heinrich-Wilhelm-Olbers, Henning-von-Tresckow, Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, In der Steinbreite und Tegelweg.

Vorgeschlagen für die weiterführenden Schulen werden: Haupt- und Realschule Heisterbergschule (Standort Tegtmeyerallee), Gymnasium Bismarckschule, Gymnasium Elsa-Brändström-Schule, Gymnasium Leibnizschule, IGS List, IGS Roderbruch, IGS Stöcken und IGS Vahrenheide/Sahlkamp.