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Hannover Congress Centrum

Kuppelsaal-Planung wird konkret

Die Modernisierung des Kuppelsaals im Hannover Congress Centrum (HCC) nimmt konkrete Formen an. Die Stadtverwaltung hat am 20. November gemeinsam mit Projekt-Unterstützer Prof. Dr. Jörg Sennheiser die Weiterentwicklung der im April präsentierten Konzeptstudie für den Konzert- und Festsaal vorgestellt.

Luftaufnahme des Hannover Congress Centrums im Sommer; um das auffällige Kuppelgebäude herum tragen alle Bäume ein dichtes Blattwerk © Hannover Congress Centrum (HCC)

Das Hannover Congress Centrum feiert 2014 seinen 100. Geburtstag (Archivbild)

Danach sollen für sechs Millionen Euro bis Anfang 2016 optisch und akustisch wahrnehmbare Bereiche verbessert werden. Geplant sind etwa eine Neugestaltung der Wandverkleidung, eine Deckenrenovierung, eine Kompletterneuerung der Bestuhlung und eine Optimierung der Saalbeleuchtung und der Veranstaltungstechnik.

Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung des Konzepts ist, dass die Finanzierungsbeteiligung des Landes Niedersachsen mit Mitteln aus den sogenannten EFRE-Förderungsprogrammen in der auslaufenden Förderperiode zunehmend unrealistisch wird. Gleichzeitig ist noch nicht absehbar, wann in 2014 für die neue EFRE-Periode Antragstellungen möglich sind und ob die geplanten Maßnahmen nach den derzeit noch nicht vorliegenden Richtlinien förderfähig sein werden.

Modular aufgebaute Realisierung soll ermöglicht werden

"Bei klassischen Konzerten und andere musikalischen Veranstaltungen spielt der Kuppelsaal in Niedersachsen eine bedeutende Rolle. Um dieser Stellung weiterhin gerecht zu werden und sie weiter auszubauen, ist es wichtig, Akustik und Optik so schnell wie möglich zu optimieren", sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok, der betont: "Deshalb wurden die bisherigen Planungen modifiziert, um eine modular aufgebaute Realisierung zu ermöglichen." Arbeiten an der Substanzerhaltung und energetische Sanierungen würden vorerst weitgehend zurückgestellt und könnten nach einer Mittelbewilligung durch das Land im Anschluss folgen, so der Oberbürgermeister weiter.

"Auch falls die bisher eingeplanten Mittel nicht wie erwartet fließen können, werden wir das Gesamtziel im Fokus behalten", unterstreicht Prof. Dr. Jörg Sennheiser, der das Vorhaben unterstützt. "Deshalb muss der Ablauf zur Zielerreichung so gestaltet werden, dass verfügbare Mittel, kreativ eingesetzt und mit 'Gehirnschmalz' angereichert, den 'Neuen Kuppelsaal' ohne Abstriche ermöglichen. Dafür mache ich mich stark", so Prof. Sennheiser weiter.

Effektive Umsetzung benötigt kreative Ideen

Mit der Erarbeitung des konkreten Realisierungskonzepts soll in Kürze begonnen werden. Hierbei wird die besondere Herausforderung sein, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die Chance zu nutzen, kreative Ideen innerhalb der Saalgestaltung so umzusetzen, dass die gewünschten Effekte eintreten. "Gleichzeitig sollen bis zum Umsetzungszeitraum ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten erschlossen werden, um im Rahmen der modularen Struktur einzelne Teilbaumaßnahmen kurzfristig ergänzen oder zeitversetzt nacharbeiten zu können", erläutert die zuständige Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette das modulare Konzept.

Planungsphase im kommenden Jahr

Mit der Vorbereitung für einen beschränkten Wettbewerb für die Konzept- und Ausführungsplanung soll bereits Ende November begonnen werden. Im kommenden Jahr schließt sich eine Planungsphase an, in der die Module erarbeitet werden. Die konkreten Ausführungsplanungen sind für das erste Halbjahr 2015 geplant. Wie es bereits die Konzeptstudie vorsah, soll die bauliche Umsetzung von Juli 2015 bis Ende Januar 2016 erfolgen. Die politischen Gremien müssen dem Vorhaben noch zustimmen.

Hintergrund

Klassische Konzerte, festliche Bälle, Events, Gesellschafterversammlungen großer Firmen – der Kuppelsaal des HCC ist mit insgesamt maximal 3.600 Plätzen Deutschlands größter klassischer Konzertsaal. Insgesamt finden dort jährlich rund 100 Veranstaltungen mit mehr als 150.000 Besucherinnen und Besuchern statt.