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Landeshauptstadt nutzt Soziale Medien

Die Landeshauptstadt Hannover baut ihr Informationsangebot in den Sozialen Medien aus. Dabei soll zunächst vorrangig die derzeit am meisten verbreitete Plattform "Facebook" genutzt werden.

Ausschnitt eines Computerbildschirms, auf dem gerade die Startseite von facebook.com aufgerufen ist, in der Nahansicht © LHH

Die Landeshauptstadt Hannover baut ihre Öffentlichkeitsarbeit mit Sozialen Medien aus

Zudem sollen die Informationsangebote in Sozialen Medien eng mit der zentralen gemeinsamen Internetplattform von Stadt und Region, www.hannover.de, verknüpft werden.

Insbesondere Facebook wird bereits zum Teil seit mehreren Jahren von rund einem Dutzend städtischen Einrichtungen unterschiedlich intensiv genutzt (u.a. Museen, Herrenhäuser Gärten, Hannover Congress Centrum, KunstFestSpiele). Jetzt liegt ein Regelwerk vor, das den Umgang mit Sozialen Medien seitens städtischer Einrichtungen auf eine einheitliche Grundlage stellt. Auch der Datenschutz-Problematik wird mit dem neuen Regelwerk Rechnung getragen.

Bedenken zum Datenschutz werden ernst genommen

"Wir wollen mit den Sozialen Medien gerade jüngere Menschen, die sich derzeit vorrangig über Facebook und andere Plattformen informieren, besser erreichen. Es gibt in vielen Einrichtungen der Stadt auch großes Interesse daran, diese neuen Medien zu nutzen. Das Informationsangebot orientiert sich eng an www.hannover.de. Dies bleibt unsere zentrale Internetplattform. Diese wollen wir letztlich auch mittels der Sozialen Medien stärken", erläutert Erster Stadtrat Hans Mönninghoff als derzeit amtierender Verwaltungschef die Strategie der Landeshauptstadt in Sachen Soziale Medien. "Wir nehmen auch die massiven Bedenken der Datenschützer ernst und werden nicht alles zulassen, was möglich ist." So wird es keine "Gefällt mir"-Buttons auf www.hannover.de für städtische Facebook-Seiten geben, um zu verhindern, dass ohne Zustimmung der Nutzerinnen und Nutzer bereits unbemerkt Daten an Facebook übertragen werden.

Zentrale Facebook-Fanseite bei www.hannover.de

Die städtischen Auftritte bei Facebook und anderen Sozialen Medien werden dezentral zu einzelnen Themen, Projekten oder Einrichtungen der Landeshauptstadt und damit auf konkrete Zielgruppen ausgerichtet sein. Eine übergeordnete Hannover-Fanseite bei Facebook wird von der Hannover.de Internet GmbH bereits seit Jahresanfang betrieben. Auf www.hannover.de wird es auch eine zentrale Übersicht aller städtischen Angebote in den Sozialen Medien geben.

Zu dem jetzt beschlossenen Regelwerk, das auch der EDV-Kommission des Rates vorgestellt worden ist, gehören eine Allgemeine Dienstanweisung und eine Dienstvereinbarung mit dem Gesamtpersonalrat zum Aufbau neuer Auftritte in den Sozialen Medien mit einheitlichen Kriterien. Festgelegt sind unter anderem eine tagesaktuelle Pflege der Facebook-Seiten und eine Verlinkung zu weitergehenden Informationen auf www.hannover.de. Auch die bestehenden städtischen Angebote auf Facebook unterliegen künftig diesen Regeln.

Regeln für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bekommen zudem eine Reihe wichtiger Hinweise für den dienstlichen Umgang mit den Sozialen Medien an die Hand. "Das dient letztlich dem eigenen Schutz. Bei den Sozialen Medien haben wir es mit besonders schnellen Medien zu tun. Was einmal veröffentlicht worden ist, lässt sich kaum wieder zurückholen", erläutert Personalchef Harald Härke. "Alle bestehenden beamten- und tarifrechtlichen Regeln, wie etwa Verschwiegenheitspflichten, gelten natürlich auch in den Sozialen Medien."

Als erste Plattform für Soziale Medien ist Facebook umgehend "freigegeben", da dort derzeit das mit Abstand größte Interesse besteht und somit die größte Reichweite zu verzeichnen ist. Der Ausbau des Informationsangebotes auf weitere Plattformen ist nach und nach möglich.