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Visualisierung des vorderen Gebäudes, das am Hohen Ufer im Bereich Roßmühle entstehen soll © Architektenbüro Heidenreich & Springer

So soll der Bereich an der Roßmühle nach den Plänen des Berliner Architektenbüros Heidenreich & Springer nach der Fertigstellung aussehen (eine größere Version des Entwurfs steht am Ende der Meldung bereit)

Altstadtufer

Neubau am Hohen Ufer: Entscheidung gefallen

Das Architektenbüro Heidenreich & Springer aus Berlin übernimmt den Bau von zwei Wohn- und Geschäftshäusern an der Roßmühle.

Im Rahmen der Projektentwicklung für das Neubau-Projekt "Am Hohen Ufer" veranstaltete die HELMA Wohnungsbau GmbH, die gleichzeitig Investor dieses einzigartigen Projektes ist, einen Architektenwettbewerb. Zehn Architektenbüros aus ganz Deutschland und Dänemark erarbeiteten Ihre Pläne zur Aufwertung des Altstadtufers. Beeindruckt von den vielfältigen, qualitativ hochwertigen Ideen und Vorschlägen der Architekten einigte man sich am 24. Mai am Ende einer spannenden Sitzung auf einen Sieger: Das Architektenbüro Heidenreich & Springer aus Berlin.

Björn Jeschina, Geschäftsführer der HELMA Wohnungsbau GmbH ist begeistert: "Wir freuen uns über das breite Spektrum der präsentierten Arbeiten und auf die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Berliner Architektenbüro Heidenreich & Springer."

"Perle der Altstadt-Bebauung"

Mit einem Entwurf, der sich geschickt anpasst an die bestehende Bebauung, zeitlos ist und nicht, wie viele andere sogenannte Modernisierungs-Projekte, ein zu ausgefallenes Baukonzept besitzt, konnten die Berliner Architekten überzeugen. Besonders viel Aufmerksamkeit erregten sie mit der Planung einer großflächigen Fensterfront für den Gastronomiebereich, die den Gästen einen Panoramablick über die Leine verschafft. "Der neue Wohnungsbau am Hohen Ufer wird eine Perle in der Altstadt-Bebauung am Fluss", bewertet der Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, Uwe Bodemann, das Bauvorhaben.

Platz 2 belegte das hannoversche Büro Kellner-Schleich-Wunderling (KSW), deren Entwurf die Ecken des Gebäudes durch hochgezogene Gauben besonders hervorhebt. Die Architekten vom Büro Ahrens Grabenhorst, an der Sanierung der danebenliegenden Volkshochschule beteiligt sind, erreichten den dritten Platz.

Wohnraum, Einzelhandel und Gastronomie

Die beiden geplanten Wohn- und Geschäftshäuser an der Roßmühle zwischen Burgstraße und dem Hohen Ufer haben eine Wohnfläche von circa 1.200 m² und bieten Platz für circa zwölf Wohnungen in den Obergeschossen der beiden Gebäude. Im Baukörper, der zur Burgstraße und dem Ballhofplatz ausgerichtet ist, sind im Erdgeschoss Geschäftsflächen für kleinteiligen Einzelhandel vorgesehen. Im anderen, am Ufer gelegenen Haus, ist eine zweigeschossige Gastronomie mit Außenbewirtschaftung der beiden Ebenen der Uferpromenade geplant.

Baustart im Herbst

Nach einer archäologischen Untersuchung des Untergrunds auf dem Schulhof der ehemaligen Hauptschule, durch die HELMA Wohnungsbau GmbH ab Anfang Juni wird der Baustart für Anfang September 2013 angestrebt. Die Fertigstellung des vielversprechenden Projektes ist für Dezember 2014 zusammen mit den städtischen Maßnahmen (Umbau der VHS und Modernisierung der Uferpromenade) vorgesehen. Die HELMA Wohnungsbau GmbH investiert bei diesem besonderen Projekt ein Gesamtvolumen von circa 11 Millionen Euro.

Ausstellung der Entwürfe

Alle Entwürfe werden seit dem 28. Mai im 1.OG der Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 in Hannover ausgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 25. Juni montags bis freitags von 8 bis 18 geöffnet, der Eintritt ist frei.