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Planungswettbewerb

Neues Zentrum für Stöcken

Stöcken bekommt ein neues Stadtteilzentrum, das von der Bevölkerung mitgestaltet werden kann. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich 2017 abgeschlossen sein.

Ein Übersichtsplan des Stadtteilzentrums Stöcken, das Planungsgebiet ist farblich hervorgehoben © LHH

Rund um Freizeitheim und Marktplatz soll das neue Stadtteilzentrum entstehen

Stadtbaurat Uwe Bodemann hat am 2. Oktober über das geplante neue Stadtteilzentrum in Stöcken informiert, in dessen Zusammenhang auch der Stöckener Markt umgestaltet werden soll. Das Vorhaben wird noch durch einen Planungswettbewerb konkretisiert. Im Zuge der Aufnahme dieses Projektes in das Städtebauförderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", das vom Land Niedersachsen koordiniert wird, wurden 5,1 Millionen Euro bereitgestellt, die zu je einem Drittel von Bund, Land und Kommune getragen werden.

Mitgestaltungsmöglichkeit

Bereits im Juli konnten Bürgerinnen und Bürgern ihre Vorstellungen im Rahmen einer Informationsveranstaltung einbringen. Außer Frage stand der Aspekt der Barrierefreiheit. Wichtigstes Thema hinsichtlich des Außengeländes: Die Zusammenführung des Vorplatzes vom Freizeitheim und des Stöckener Marktplatzes, um die trennende Wirkung der Eichsfelder Straße aufzuheben. Diese Vorschläge werden dann mit in den Architektenwettbewerb im Herbst dieses Jahres einfließen. "Das Projekt ist ein positives Signal für die Menschen in Stöcken. Ihr Stadtteil bekommt ein neues Zentrum, das sie mitgestalten dürfen. Das stiftet Identität und stärkt die Gemeinschaft", sagte Bodemann.

Zeitplan für 2014

Im ersten Quartal 2014 sollen dann die Siegerentwürfe ermittelt werden. Vorab werden die eingereichten Entwürfe den Bürgerinnen und Bürger präsentiert, um mit Blick auf die Auswahl der Entwürfe weitere Anregungen berücksichtigen zu können. Mit dem Start der Abrissarbeiten wird im Winter 2014 gerechnet. Parallel zur Planung und zum Bau des Stadtteilzentrums wird mit der Umgestaltung des Stöckener Marktplatzes begonnen. Die Planung selbst soll durch intensive Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohner, Geschäftsleuten und Marktbeschickerinnen und -beschickern begleitet werden. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich 2017 abgeschlossen sein.

Hintergrund

Die Diskussion um die Zukunft des Freizeitheims in Stöcken geht zurück auf den hohen Sanierungsbedarf und die damit zusammenhängende drohende Schließung. Das neue Stadtteilzentrum soll an dem Standort des derzeit nur zum Teil nutzbaren Gebäudes entstehen. Damit verbunden ist die Bündelung des Freizeitheims (Stadtteilkulturarbeit) mit den noch dezentral im Stadtteil verteilten öffentlichen Einrichtungen des Vereins Soziales Netzwerk Stöcken e.V. unter einem Dach.