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Stöcken

OB Schostok eröffnet neuen Spielplatz

Oberbürgermeister Stefan Schostok hat am 22. Oktober den in dreimonatiger Bauzeit komplett erneuerten Spielplatz Parlweg/Lauckerthof in Stöcken eröffnet.

Stefan Schostok und Laurin Schmiedel © LHH

Stefan Schostok und Laurin Schmiedel verfugten gemeinsam die letzte Fliese

Gemeinsam mit dem achtjährigen Laurin Schmiedel, der sich wie etwa 35 weitere Kinder an der Gestaltung des circa 1.530 Quadratmeter großen Areals aktiv beteiligt hatte, hat Schostok symbolisch das letzte fehlende Relief einer neuen Mauer eingesetzt. Die Erneuerung in Höhe von rund 213.000 Euro wurde als Projekt des Sanierungsgebiets "Soziale Stadt" Stöcken zu je einem Drittel von Städtebaufördermitteln von Bund, Land Niedersachsen und Stadt Hannover (jeweils rund 70.000 Euro) getragen. Die VolkswagenStiftung beteiligte sich mit 2.000 Euro.

Spielort in Bewegung

Der neue Spielplatz ist ein sogenannter "Spielort in Bewegung" im Rahmen des 2011 beschlossenen Freiraumentwicklungskonzepts "Stöcken blüht auf". Die Planung begann vor rund zwei Jahren mit einem Workshop, bei dem Kinder aus dem Stadtteil ihre Ideen und Wünsche für den Spielplatz entwickelt haben. Dies bildete die Grundlage für den Spielplatzentwurf durch das Landschaftsarchitekturbüro Drecker.

Vielseitig nutzbar

Grundgedanke der Neugestaltung war ein vielseitig nutzbarer Spiel- und Aufenthaltsbereich, der an die heutigen Anforderungen der NutzerInnen angepasst ist. Der Spielplatz wird nun durch einen Hauptspielweg aus Asphalt und durch farbige Querwege gegliedert. Dadurch entstehen unterschiedliche Räume für die einzelnen Spielinhalte. Die Spielwege sind für sowohl für Kinder mit ihren Fahrzeugen und Inlinern als auch für Eltern mit Kinderwagen gut nutzbar. Die Wege führen auch rollstuhlfahrende und gehbehinderte Menschen barrierefrei in alle Bereiche des Spielplatzes.

Trampoline, Schaukel, Tischtennis und mehr

Der Sandkasten befindet sich in der Mitte des Areals. Zusammen mit zwei Wackeltieren und vier Balancierbalken bildet er ein Angebot für die kleineren Kinder. Eine Tisch-Bank-Kombination und zwei weitere Bänke bieten Begleitpersonen Aufenthaltsmöglichkeiten. Holzstelen aus farbigen Robinienstämmen schirmen den Kleinkindbereich optisch vom angrenzenden Westschnellweg ab. Viele Wünsche der Kinder wurden erfüllt: Zwei runde Trampoline, eine Nestschaukel, ein Zweierreck, die Tischtennisplatte sowie ein Spielturm mit Rutsche, Kletterwand, Feuerwehrrutsche, Kletternetz und Balancierseilen bieten vielfältige Spielangebote auch für größere Kinder. Bei der Auswahl der Geräte wurde darüber hinaus darauf geachtet, dass die Motorik sowie die Kommunikation der Kinder untereinander gefördert werden.

Einladend und fröhlich

Im Norden des Geländes markieren Sitzblöcke aus Beton und farbige Robinienstämme die Spielplatzfläche. Die vorhandene dichte einrahmende Pflanzung wurde erhalten und an einigen Stellen ausgelichtet, um die von den Eltern gewünschte Einsehbarkeit und die soziale Kontrolle für die Spielplatznutzung zu verbessern. Durch das neue Farbkonzept der Beläge, der Abgrenzungen und die verschiedenen Spielgeräte wirkt der Spielplatz nun insgesamt einladender und fröhlicher als zuvor.

Motive aus Kinderhand

Letzter Baustein war ein praktisches Beteiligungsprojekt im September 2013: Stöckener Kinder konnten, mit künstlerischer Anleitung eines professionellen Teams um den Bildhauer Matthias Schmitt aus Potsdam, in einem Betonworkshop an der Gestaltung mitwirken. Die Kinder entwarfen Motive und den Schriftzug des Spielplatzes, aus denen Schablonen für einen Betondruck gefertigt wurden. Die Abdrücke wurden auf die Mauerabschnitte entlang des Fußweges aufgebracht und bilden nun sowohl für die Kinder als auch für die vorbeigehenden Fußgängerinnen und Fußgänger ein Kennzeichen für diesen Spielplatz.