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Stadtentwicklung

Vermarktung von Grundstücken

Der Immobilienbereich des städtischen Fachbereichs Wirtschaft bietet in diesen Wochen vier attraktive Grundstücke zum Kauf an.

Vegetation auf dem Grundstück in der Alten Döhrener Straße © LHH

Das Grundstück in der Alten Döhrener Straße

Am 27. Juli startet die Ausschreibung für zwei Areale am westlichen und östlichen Kopfende des Marstalls, auf denen jeweils im Erdgeschoss Büros, Dienstleistungs- und Gastronomie-Angebote sowie Wohnen in den Obergeschossen vorgesehen ist. Bereits seit einigen Tagen können Angebote für eine Mehrfamilienhausbebauung in der Alten Döhrener Straße nahe des Engesohder Friedhofs abgegeben werden. Und Mitte August folgt die Ausschreibung des Grundstücks gegenüber dem Neuen Rathaus, auf dem sich bislang die Volkshochschule befindet.

"Mit diesen Projekten bringen wir Hannovers Stadtentwicklung positiv voran", freut sich Hannovers derzeitiger Verwaltungschef Hans Mönninghoff. "Wir gehen davon aus, dass sich die Immobilienwirtschaft in diesen attraktiven Orten gerne engagieren wird."

Am Marstall/Schmiedestraße

Citynah und am Rande der Altstadt soll auf einer 1.400 Quadratmeter großen Fläche am östlichen Rand des Marstalls ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Für die Obergeschosse des neuen Gebäudes nahe der Schmiedestraße denkbar sind auch Sonderformen wie Senioren- oder Studentenwohneinrichtungen. In dem Bieterverfahren, das sich nur an Unternehmen wendet, die das Gebäude nach der Fertigstellung langfristig behalten, können Kaufangebote ab dem 27. Juli bis zum 28. Oktober abgegeben werden. Möglicher Baubeginn nach Abschluss des Bauplanverfahrens könnte Anfang 2015 sein.

Am Hohen Ufer/Marstall-West

Hochwertiges Wohnen direkt an der Leine soll am westlichen Kopfende des Marstalls möglich werden. Neben Wohnungen sind auch hier, an der Kante zum Hohen Ufer, im Erdgeschoss des 1.450 Quadratmeter großen Grundstücks Büros und gastronomische Nutzungen vorgesehen. Das Gebotsverfahren gegen Höchstpreis beginnt am 27. Juli und läuft bis zum 14. Oktober. Baubeginn könnte Anfang 2015 sein.

Alte Döhrener Straße

Seit dem vergangenen Sonnabend bietet die Stadtverwaltung ehemalige Gärtnereiflächen in großer Nähe zum Maschsee an. In der Alten Döhrener Straße unweit des parkähnlich angelegten Stadtfriedhofs Engesohde soll auf einer Fläche von 5.300 Quadratmetern eine drei- bis viergeschossige Mehrfamilienhausbebauung mit bis zu 50 Wohnungen entstehen. Die Ausschreibung, die sich an Investoren und Bauträger richtet, läuft noch bis zum 20. September. In einem zweistufigen Verhandlungsverfahren soll in einem ersten Schritt der Erwerber anhand festgelegter Kriterien ausgewählt werden. In einem zweiten Schritt ist ein Architektenwettbewerb durchzuführen. Vorgabe ist auch, dass der Erwerber 80 Prozent der zu erstellenden Wohnungen nachhaltig im eigenen Bestand halten und zu erschwinglichen Preisen vermieten soll. Baubeginn könnte nach derzeitigem Stand Ende 2014 sein.

Bisherige Volkshochschule

Ein Filetgrundstück für hochwertige Büronutzung und mögliche Geschäfte im Erdgeschoss ist das Grundstück der bisherigen Ada- und Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS) am Friedrichswall, das Mitte August ausgeschrieben wird. Ergänzend sind in den Obergeschossen Wohnungen möglich. Neben einem Neubau auf den zur Verfügung stehenden 1.500 Quadratmetern ist auch eine Sanierung des 1965 fertiggestellten Gebäudes denkbar. Basierend auf dem Konzept Hannover City 2020+ soll ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden. Die Besonderheit des bestehenden VHS-Gebäudes ist, dass sich in ihm zu erhaltende Baudenkmale aus verschiedenen Epochen befinden: Fragmente der Stadtmauer mit dem eingebundenen Cord-Borgentrick-Turm und das sich daran anschließende Kunstwerk in Form einer Glassteinwand mit einer Größe von rund 15 mal vier Metern. Der Erwerber des Grundstücks soll die Passage vom Theodor-Lessing-Platz zum geplanten Fußgängerüberweg am Friedrichswall aufwerten und für die mit dem Gebäude errichtete städtische Kunstgalerie KUBUS einen neuen Eingangsbereich schaffen. Der Verkauf des Objektes erfolgt gegen Höchstgebot. Das Bewerbungsverfahren läuft bis zum 2. November. Baubeginn könnte Anfang 2015 sein.

Interessierte an den Grundstücken können die Ausschreibungsunterlagen unter www.efh-buero.de einsehen und ergänzende Auskünfte auch direkt im Bereich Immobilienverkehr des Fachbereichs Wirtschaft erhalten: telefonisch unter (0511) 168-44291 oder 168-42464, per E-Mail unter 23.1@hannover-stadt.de.