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Stadtentwicklung

„Gut aufgestellt und gute Perspektiven“

Vor seinem Wechsel in die Landespolitik zieht Oberbürgermeister Weil Bilanz.

Hannovers scheidender Oberbürgermeister Stephan Weil zieht eine positive Bilanz der Stadtentwicklung seiner Amtszeit. „Hannover ist gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Hannover ist eine Stadt des sozialen Ausgleichs, die für Zusammenhalt sorgt und durch eine kluge Politik der Nachhaltigkeit die notwendigen Voraussetzungen für den Erfolg künftiger Generationen schafft“, resümiert Weil die Bilanz der Stadtentwicklung von 2006 bis 2012, die am 29. Januar in Hannover vorgestellt wurde.

Steigende Bevölkerungszahl, mehr Familien

Die Entwicklung Hannovers der vergangenen Jahre ist gekennzeichnet von einer mittlerweile wieder deutlich steigenden Bevölkerungszahl in Hannover. Insbesondere die Zahl junger Familien mit Kindern hat zugenommen. „Das ist in Zeiten zurückgehender Bevölkerungszahlen in Niedersachsen und in ganz Deutschland keine Selbstverständlichkeit und bietet für die Zukunft sehr gute Perspektiven“, betont Weil. Diese Entwicklung wurde begleitet von intensiven kommunalen Anstrengungen, vor allem von Investitionen in die Bildung. „Kinderbetreuung, Ganztagsschulen, Familienzentren und die Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten - darauf sind alle Energien konzentriert worden.“ Die Ergebnisse gäben dieser Strategie Recht: Nach sechs Jahren weisen alle Kennzahlen für Familienfreundlichkeit und Bildung in Hannover eine nachhaltige Verbesserung auf.

Schlüsselthemen Bildung und Integration

„Bildung ist für die soziale Balance einer Stadt ein Schlüsselthema, gerade auch für die Integration in einer multikulturellen Gesellschaft“, sagt Weil. Mittlerweile hat mehr als ein Viertel der Stadtbevölkerung einen Migrationshintergrund, bei den Kindern und Jugendlichen sind es deutlich mehr als 40 Prozent. Deshalb müsse eine Großstadt Integration und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt der Stadtstrategie stellen. Weil: „Auch dies ist in Hannover mit Erfolg geschehen.“

Der Noch-OB und frühere Kämmerer streicht heraus, dass die in hohem Maße kostenaufwendigen Zukunftsinvestitionen begleitet worden sind von einer nachhaltigen Konsolidierung der Stadtfinanzen. „Ende 2012 konnten wir feststellen, dass der städtische Haushalt im laufenden Ergebnis ausgeglichen ist und sogar eine kontinuierliche Entschuldung realistisch erscheint“, sagt Weil. Neben jahrzehntelangen Konsolidierungsanstrengungen habe dazu auch eine positive Entwicklung der Unternehmen in Hannover und eine engagierte Wirtschaftsförderung beigetragen.

Hohe Zufriedenheit

Als Gradmesser für eine hohe, womöglich noch gestiegene Lebensqualität sieht Weil regelmäßigen Befragungen an, die eine sehr hohe Zufriedenheit der Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Leben in Hannover ermitteln. Das gelte auch für die Qualität der Umwelt. „Hannover ist und bleibt die grünste Großstadt Deutschlands, der Anteil von Wäldern, Parks und Gärten ist prägend für das Lebensgefühl in Hannover. Der Stadtverkehr rollt flüssig, wie wohl nur in wenigen anderen Städten“, fasst Weil zusammen.

Bei dieser unter dem Strich erfreulichen Entwicklung handele es sich um eine Gemeinschaftsleistung, an der viele Menschen in der Stadtgesellschaft, der Stadtpolitik, aber insbesondere auch der Stadtverwaltung mitgewirkt hätten, betont Weil. „Mir ist es nach 16 Jahren in der hannoverschen Stadtverwaltung – davon zehn Jahre als Stadtkämmerer und sechs Jahre als Oberbürgermeister – persönlich wichtig, auf die Leistung hinzuweisen, die von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Tag für Tag erbracht wird. Und ich war stets froh, Teil dieses Teams zu sein und insbesondere sechs Jahre lang als Oberbürgermeister Repräsentant dieser Stadt sein zu dürfen.“