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Entwurf der östlichen Bebauung des Marstalls © Pool 2 Architekten/vizlab architekturvisualisierung

Im Erdgeschoss des Gebäudes sind Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie geplant, im ersten und zweiten Obergeschoss sollen Büroflächen entstehen. Für die darüber liegenden Etagen sind Mietwohnungen angedacht.

Ostbebauung

Am Marstall: Wettbe­werb entschieden

Im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses "Hannover City 2020+" hatte die Landeshauptstadt das Ziel definiert, den Bereich entlang der Straße Am Marstall mit zwei Solitärbaukörpern an den Kopfenden des Platzes zu besetzen. Der Bauwettbewerb für das östliche Grundstück ist nun entschieden.

Die STRABAG Real Estate GmbH (SRE), Bereich Hannover, entwickelt dort ein Wohn- und Geschäftshaus auf einer circa 1.260 m² großen Fläche mit rund 5.100 m² Bruttogrundfläche. Im Erdgeschoss des geplanten Gebäudes sind Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie geplant, im ersten und zweiten Obergeschoss sollen Büroflächen entstehen. Für die darüber liegenden Etagen des vier- bis fünfgeschossigen Hauses sind Mietwohnungen angedacht. Zudem sieht das Konzept eine eingeschossige Tiefgarage vor. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2015 geplant, ausgeführt werden sie von der Ed. Züblin AG.

Anfang 2014 hatte die SRE für das östliche Grundstück die Anhandgabe erhalten und einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Die zwölf teilnehmenden Büros sollten ein Gebäude als Bindeglied zwischen City, Altstadt und Steintorviertel entwickeln, das den verschiedenen Nutzungen gerecht werden und zudem hohe Nachhaltigkeit gewährleisten sollte. Das Konzept der Wettbewerbssiegerin Pool2 Architekten, Kassel, sieht ein klar gegliedertes Solitärgebäude mit einer Klinkerfassade vor, das Bezüge zur bebauten Umgebung herstellt. Laut Jury stellt die achsialsymmetrische Ausrichtung des Baukörpers den Komplex als gelungene Einheit in den gegebenen Kontext von Kreuzkirch- und Steintorviertel. Die leichte Rückstaffelung der Fassade mit angedeuteten Loggien in den oberen Geschossen zum Platz an der Schmiedestraße soll dem Gebäude zudem Ruhe in dem sonst heterogenen Stadtumfeld verleihen.

Wettbewerb zur Westbebauung

Für das zweite geplante Gebäude am westlichen Rand des Marstalls läuft zur Zeit ebenfalls ein Wettbewerb, dessen Ergebnis voraussichtlich Ende September feststeht. Ausgelobt wurde dieser Wettbewerb von der Firma HOCHTIEF, Niederlassung Hamburg.