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Ratgeber

Zukunftstag in Hannover

Dialog zur urbanen Mobilität

Unter dem Titel "Intelligente Stadt – Mobilität nachhaltig vernetzen und teilen" hat Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) am 2. September zusammen mit der Landeshauptstadt Hannover einen Zukunftstag zu den zukünftigen Herausforderungen intelligenter Verkehrs- und Logistikkonzepte veranstaltet. Renommierte Verkehrs- und Zukunftsforscher diskutierten über künftige Strategien, den komplexen Lebensraum Stadt neu zu definieren, um eine effiziente, individuell bedarfsgerechte und Ressourcen schonende Mobilität zu ermöglichen.

Stefan Schostok und Dr. Eckhard Scholz in bzw. an der Fahrertür eines Autos © Volkswagen Nutzfahrzeuge

Eröffneten den Zukunftstag zur urbanen Mobilität: Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (li.) und Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge

"Durch den gesellschaftlichen und technischen Wandel stehen wir heute vor neuen Herausforderungen wie erhöhten Anforderungen an die Flexibilität und Mobilität von Unternehmen und Menschen, ein verändertes Konsumverhalten und ein gestiegenes Umweltbewusstsein. E-Commerce und die Weiterentwicklung der Produktionsprozesse – genannt Industrie 4.0 – beschleunigen diesen Prozess und bieten gleichzeitig neue Möglichkeiten und Chancen", sagte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok zum Auftakt des Expertenforums.

Zentrum der Mobilität

Hannover habe sich in den letzten sechs Jahrzehnten zu einem Zentrum der Mobilität und einem ausgezeichneten Logistikstandort entwickelt. Dazu trügen viele Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie bei, darunter eben auch Gastgeber Volkswagen Nutzfahrzeuge, betonte Schostok.

Aufgabe der Landeshauptstadt Hannover sei es, ein abgestimmtes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement zu entwickeln und bestehende verkehrs- und stadtplanerische Ansätze weiterzudenken. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung von Konzepten für eine funktionierende, effiziente und nachhaltige urbane Logistik, erklärte der Oberbürgermeister.

Gestaltung der künftigen urbanen Mobilität

Seitens des Veranstalters eröffnete Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands von VWN, den Zukunftstag: "Leichte Nutzfahrzeuge übernehmen den überwiegenden Teil der Dienstleistungs- und Versorgungsverkehre in den Städten." Volkswagen Nutzfahrzeuge fühle sich geradezu verpflichtet, an der Gestaltung der künftigen urbanen Mobiltät mitzuwirken – schließlich produziert das Unternehmen seit fast 60 Jahren in Hannover Transporter.

Die Bereitschaft, innerstädtisch elektrische leichte Nutzfahrzeuge einzusetzen, sei bei kommunalen Fuhrparks, und bei vielen anderen gewerblichen Nutzern, z.B. aus der Logistikbranche, bereits jetzt schon groß. Im Hinblick auf Betriebskosten und Umweltgesetzgebungen gebe es nur Vorteile: "Der E-Motor ist wartungsarm. Er ist lokal emissionsfrei und ist besonders dann geeignet, wenn er von CO2-Besteuerung und Mautgebühren ausgenommen wird." Allerdings, so Scholz, bestünden hinsichtlich der Fahrzeug-Gesamtkosten durch hohe Batteriepreise noch Hindernisse. Auch gelte es finanzielle Anreize und verkehrstechnische Vorteile zu schaffen, um der E-Mobilität weiter zum Durchbruch zu verhelfen.

Bürgerbeteiligung und -dialog

Im Fokus der Veranstaltung standen weiterhin die digitalen neuen Medien, die nicht nur innovative Geschäftsmodelle durch Teilen (Sharing) und Vernetzen (Connectivity) entstehen lassen, sondern auch völlig neue Formen der Teilnahme an der Kommunalpolitik eröffnen. Scholz unterstrich zudem, dass Volkswagen Nutzfahrzeuge gern mit dabei sei, wenn die Landeshauptstadt ihren Zukunftsdialog "Mein Hannover 2030" mit den Bürgerinnen und Bürgern beginne – Expertenforen seien ebenso vorstellbar wie Studienprojekte und weitere Pilotvorhaben mit Fahrzeugflotten.