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Earth Hour: Eine Stunde Dunkelheit

"Licht aus" in Hannover: Am Sonnabend (29. März) wurde an einigen markanten Gebäuden der Stadt für eine Stunde die Außenbeleuchtung abgeschaltet – und auch in zahlreichen Privatwohnungen wurde es zwischenzeitlich dunkel. Der Grund dafür war die Earth Hour der Umweltstiftung WWF.

Leineschloß und Neues Rathaus bei Nacht © Michael Thomas

Aufnahme von 2014: Im Rahmen der Earth Hour versanken verschiedene Gebäude in der Stadt für eine Stunde im Dunkeln – darunter auch das Neue Rathaus

Ab 20:30 Uhr setzte Hannover damit ein Zeichen für einen nachhaltigen Energieverbrauch. Bereits im Vorfeld sagte Oberbürgermeister Schostok zu dieser Aktion: "Die Stadt Hannover engagiert sich bereits seit vielen Jahren für Klima- und Umweltschutz und will auch weiterhin eine Vorbildfunktion übernehmen. Deshalb beteiligt sich die Stadtverwaltung an der Earth Hour 2014. Bei dieser globalen Gemeinschaftsaktion geht es darum, zum nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen und generell zum umweltfreundlicheren Leben und Handeln anzuregen."

Beteiligte öffentliche und private Gebäude

Neben vielen öffentlichen Gebäuden beteiligten sich auch viele Privathaushalte und Privatunternehmen an der Aktion. So schalteten beispielsweise rund um den Aegidientorplatz die Stadtbibliothek, die Sparkasse Hannover und die NORD/LB ihre Außenbeleuchtung für eine Stunde ab. Das Landesmuseum verzichtete auf die aktuelle Illumination "Farbdepesche", am Friedrichswall blieb neben dem Neuen Rathaus unter anderem das Maritim Grand Hotel im Dunkeln. Ebenfalls nicht beleuchtet wurden das Historische Museum, der Caritasverband Hannover am Hohen Ufer sowie die Marktkirche und die Clemenskirche. Auch nicht angestrahlt wurden in der genannten Zeit die "drei warmen Brüder", das enercity-Heizkraftwerk in Linden.

Hintergrund: Earth Hour

Die Earth Hour wird seit 2007 von der Umweltschutzorganisation WWF weltweit veranstaltet. Weltweit versinken etliche Gebäude in Tausenden Städten für eine Stunde im Dunklen – sei es die chinesische Mauer, das Brandenburger Tor in Berlin, Sydneys Opernhaus oder das Kolosseum in Rom. Neben bekannten öffentlichen Gebäuden beteiligen sich viele Millionen privater Haushalte an dieser symbolischen Aktion für den Klimaschutz. Die Botschaft der Aktion ist ebenso dringlich wie einfach: "Schützt unser Klima und unsere Umwelt!"