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Tag der Deutschen Einheit

Einheitsfest-Stimmung im Neuen Rathaus

Mehr als 360 Bürger – darunter die Bürgerdelegationen aus allen 16 Bundesländern – gaben sich am Donnerstag, 2. Oktober, zum Fest der Deutschen Einheit ein Stelldichein im Neuen Rathaus. Ebenfalls unter den Gästen: Eine Delegation aus Hannovers Partnerstadt Leipzig, die zuvor von Oberbürgermeister Stefan Schostok gesondert empfangen wurde.

Herzlicher Empfang für Gäste aus der Partnerstadt Leipzig

OB Schostok erinnerte an den Fall der Mauer vor 25 Jahren und die anschließende Aufbruchsstimmung in den beiden Partnerstädten. Denn die Städte hatten das Städtebündnis bereits einige Jahre zuvor offiziell begründet. Erfahrene Verwaltungsleute aus Hannover halfen nach der Wende beim Aufbau einer modernen Stadtverwaltung.

So begrüßte OB Schostok den früheren Oberstadtdirektor von Hannover Dr. Hinrich Lehmann-Grube und seine Gattin.

Lehmann-Grube wurde 1990 der erste frei gewählte Oberbürgermeister von Leipzig. In Hannover amtierte damals als Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg, der sich intensiv für die deutsch-deutsche Städtepartnerschaft eingesetzt hat. Die Leipziger-Delegation wurde angeführt von Bürgermeister Andreas Müller. Zu den Gästen aus der Partnerstadt zählte auch Uwe Schwabe, einer der Mitorganisatoren der Leipziger Montagsdemonstrationen.

Einheits-Quiz mit Bürgern aus allen 16 Ländern

Beim Treffen mit den Bürgerdelegationen aus den 16 Bundesländern erfragte OB Schostok mit einem Quiz die Ost-West-Erinnerungen der Gäste.

Alle konnten sich daran erinnern, wo sie sich am Abend, als die Mauer fiel, aufhielten, sofern sie damals schon geboren waren. Einige waren sogar in Berlin. Manche haben in den vergangenen 25 Jahren auch die "Seiten" gewechselt, sind von Ost nach West oder in umgekehrter Richtung umgezogen.

Einig waren sich alle bei Schostoks Schlussfrage: "Wer ist mit mir der Meinung, dass die Deutsche Einheit uns als Land in Europa unter dem Strich sehr viel Positives gebracht hat?" Einhellig schossen die Hände in die Höhe.

Das Treffen der Bürgerdelegationen gehört seit 1995 als fester Bestandteil zu den Feiern rund um den Tag der Deutschen Einheit. In diesem Jahr wählten die Länder vor allem Bürger aus, die sich ehrenamtlich für die Integration von Menschen aus anderen Kulturen oder Menschen mit Behinderungen einsetzen.