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Geburtstag des Ehrenbürgers

Empfang für den Altkanzler

Acht Jahre Ministerpräsident von Niedersachsen, sieben Jahre Kanzler der Bundesrepublik Deutschland: Hannovers Ehrenbürger Gerhard Schröder feierte am 7. April im Neuen Rathaus seinen 70. Geburtstag.

Stefan Schostok, Gerhard Schröder, Doris Schröder-Köpf und Stephan Weil im Gartensaal © LHH (Fotograf: Burkert)

Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf umrahmt von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok und dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil

Zu diesem Empfang, zu dem Oberbürgermeister Stefan Schostok geladen hatte, erschienen rund 180 Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Freundinnen und Freunde sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister hielt auch der aktuelle niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil eine Laudatio auf den Jubilar: Während Schostok Schröders Einsatz für die Verständigung und das Miteinander von Menschen gleich welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe würdigte, gratulierte Weil zu einer "Lebensleistung eines Niedersachsen, die Spuren hinterlassen hat". Für die folgende musikalische Untermalung sorgte der Mädchenchor Hannover, bevor der Altkanzler selbst einige Dankesworte an seine Gäste richtete. Im Anschluss an die offiziellen Feierlichkeiten begab sich die Festgemeinschaft in den Gartensaal, um den Empfang dort in einem privaten Rahmen ausklingen zu lassen.

Große Gästeliste und Fußballgeschenk

Unter den Gästen waren unter anderem die amtierende Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn, die ehemaligen Bundesminister Wolfgang Clement, Hans Eichel, Otto Schily, Walter Riester und Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie etliche langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundeskanzlers a.D.

Als Geschenk seitens der Stadt erhielt Schröder original erhaltene Ausgaben der Sport-Illustrierten "Fußball-Woche" aus dem Jahr 1938 und "Deutsche Fußballmeisterschaft" aus dem Jahr 1954, die die damaligen Meisterschaftserfolge von Hannover 96 beschrieben. Dazu außerdem zwei Replikate der Original-Stadionzeitungen der beiden Meisterschaftsendspiele 1938, die vom Titelgewinn der 96er zeugen.

Politische Karriere

Gerhard Schröder war von 1990 bis 1998 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, bevor er im Oktober 1998 zum siebten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde. Zu den wichtigsten Projekten seiner Amtszeit zählt die "Agenda 2010", außerdem erhielt Schröder für sein Nein zum Irak-Krieg international Anerkennung.