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Ratgeber

5. KunstFestSpiele

Faszinierende Verhältnisse

Ab 6. Juni: Unter dem Motto "Verhältnisse" bieten die KunstFestSpiele Herrenhausen ein genreübergreifendes, vielfältiges Programm.

Marlis Drevermann, Dr. Elisabeth Schweeger, der Künstler Richard van Schoor und Dr. Sabine Schormann im Arne-Jacobsen-Foyer © Helge Krückeberg

Marlis Drevermann, Dr. Elisabeth Schweeger, der Künstler Richard van Schoor und Dr. Sabine Schormann von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung bei der Präsentation des Programms am 21. März 2014

Zum fünften Mal entsteht unter der Intendanz von Dr. Elisabeth Schweeger in den historischen Gebäuden und im Großen Garten Herrenhausen ein vielseitiges Programm mit international renommierten Ensembles, Komponisten und Künstlern.
Elisabeth Schweeger zum Motto: "Verhältnisse können gute und schlechte sein, schlampige, sichere oder prekäre. Wir möchten Sie ermuntern, sich mit uns auf die Spur unserer so vielfältigen Verhältnisse zu begeben – sowohl in die europäische Vergangenheit als auch in unserer globalen Gegenwart – manchmal schillernd, immer diskursiv."

Eröffnung und Programm

Prof. Martin Roth, Leiter des Victoria and Albert Museum London, eröffnet das Festival am Pfingstwochenende. Auf die Festrede folgt eine Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts "Requiem" in einer Bearbeitung des südafrikanischen Komponisten Richard van Schoor. Regie führt Christof Nel, den Raum gestaltet Thomas Goerge. Es singt der Tölzer Knabenchor, die solistischen Frauenstimmen übernehmen die Countertenöre Valer Sabadus und Terry Wey. Die musikalische Leitung hat Michael Hofstetter.

Weitere Programmpunkte sind u.a. ein Konzert von Igor Levit & Friends zu Schostakowitsch, ein Filmkonzert mit dem Buster-Keaton-Stummfilm "The General" (1926) kombiniert mit Terry Rileys "In C" (1964) und gespielt vom Ensemble S sowie das Wandelkonzert "Begehbare Sinfonie" mit dem Niedersächsischen Staatsorchester.

Gastspiele

Internationale Gastspiele bereichern das Programm, u.a. die Veranstaltungen des Theaternetzwerkes mitos21: Je ein Schauspieler und ein Regisseur von neun Theatern aus sieben Ländern untersuchen in "David’s formidable Speech on Europe" Chancen und Zukunft für Europa. Die französische Produktion "Le Crocodile Trompeur" verlegt Henry Purcells Oper "Dido and Aenas" mit Elementen des Jazz in unsere Zeit.

Bezug auf die Personalunion

2014 ist für Hannover ein besonderes Jahr. Marlis Drevermann, Kulturdezernentin der Stadt Hannover: "Die KunstFestSpiele Herrenhausen nehmen 2014 Bezug auf das 300. Jubiläum der Personalunion, also den Beginn der Epoche von hannoverschen Herrschern auf Englands Thron. Daher sind auch noch im September zwei von den KunstFestSpielen mitveranstaltete Musiktheaterprojekte in der ehemaligen kurfürstlichen Sommerresidenz Herrenhausen zu erleben, beide in Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Musiktagen."

Franz Schuberts "Winterreise" wird am 19. September im Galeriegebäude auf eine neue sinnliche Weise erfahrbar sein: Der international bekannte Künstler William Kentridge schafft in einem Video Schubert-Landschaften aus Animationen, Montagen und Collagen als poetischen Kontrapunkt zur musikalischen Interpretation dieses Meisterwerks durch seine Partner, den Bariton Matthias Goerne und den Pianisten Markus Hinterhäuser.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der VolkswagenStiftung wird in zwei Formaten fortgesetzt: dem Forum für Zeitgeschehen und dem Herrenhäuser Gespräch.

Kunst im Garten

Wie in den Vorjahren präsentieren die KunstFestSpiele Herrenhausen auch Kunst im Garten: Im Juni wird die Klanginstallation "RainDance" des US-amerikanischen Komponisten und Performance-Künstlers Paul DeMarinis zwischen Galerie und Orangerie aufgebaut und auch für Passanten zugänglich sein. Peter Ablinger lässt selbstspielende Klaviere im Galeriegebäude sprechen: Die Klanginstallation "Portrait meiner Eltern" ist für mehrere Tage zu sehen, u.a. während der Nacht der Museen in Hannover.

Die Akademie der Spiele bringt für einee Woche Schüler mit Künstlern zusammen; in diesem Jahr ist die Anzahl der Workshops auf sechs Angebote erweitert. Zum ersten Mal findet eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern in Herrenhausen statt: eingebunden sind das Wilhelm-Busch-Museum, die VolkswagenStiftung, sowie die Herrenhäuser Gärten mit Studierenden der Fakultät Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover.

Mehr Informationen und Details zu allen Programmpunkten gibt es ab sofort auf www.kunstfestspiele.de.