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Landeshauptstadt Hannover

Fortschreibung: Netz­konzept Radverkehr

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) hat im Rahmen des Masterplans Mobilität 2025 und dem damit eng verknüpften Leitbild Radverkehr ein strategisches Netzkonzept entwickelt. Ziel ist es, Bedarfe des Radverkehrs genauer zu definieren und konkrete Maßnahmen im Sinne der Attraktivitätssteigerung umzusetzen. Die Fortschreibung dieses Netzkonzepts soll in Kürze den politischen Gremien vorgestellt werden.

Heiko Efkes und Uwe Bodemann vor der Bauverwaltung © LHH (Neue Medien)

Der städtische Radverkehrsbeauftragte Heiko Efkes und Stadtbaurat Uwe Bodemann (v.l.) informierten über die Fortschreibung des Netzkonzeptes Radverkehr

Das Ziel des 2002 entwickelten Netzkonzeptes ist die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Hannover. Mit dessen Fortschreibung wurden weitere Handlungsschwerpunkte definiert, die wiederum bei der Planung und Umsetzung von konkreten Maßnahmen berücksichtigt werden können. Ob die Maßnahmen kurz-, mittel,- oder langfristig umgesetzt werden, bestimmt nicht zuletzt deren Umfang.

Analyse der Radverkehrsinfrastruktur

Im Rahmen des Netzkonzeptes Radverkehr wurde die Radverkehrsinfrastruktur mit Hauptrouten und alternativen Nebenstrecken unter dem Aspekt der Nutzbarkeit analysiert. Im Mittelpunkt dieser Überprüfung standen bauliche Aspekte: Dazu zählten vor allem die jeweiligen Breiten und Zustände von Radwegen. Auch wurden die Seitenräume und Nebenanlagen von Straßen, Beschilderungen sowie Ampelanlagen an Knotenpunkten überprüft. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen, wo im Stadtgebiet Handlungsbedarf besteht. Auch können Art und Umfang einer Maßnahme auf Basis dieser Ergebnisse besser bestimmt werden.

Bündelung der Maßnahmen nach Art und Umfang

Insgesamt wurden 375 Maßnahmen für die Verbesserung der bestehenden Radverkehrsinfrastruktur konkretisiert – 239 punktuelle Maßnahmen und 136 lineare Maßnahmen. Diese wurden nach Art und Umfang gebündelt und entsprechend terminiert: bis zu fünf Jahre für kurz- bis mittelfristig realisierbare und fünf bis zehn Jahre für komplexe Maßnahmen. Die Finanzierung erfolgt jeweils aus bestehenden Haushaltmitteln für den Radverkehr.

Unabhängig davon befinden sich weitere Projekte im Rahmen des Kopfsteinpflasterprogramms oder der jährlichen Erhaltungsmaßnahmen in Planung oder in Bau.

Gesamtlänge des Routennetzes beträgt 960 km

Das heutige Routennetz hat eine Gesamtlänge von rund 960 Kilometern. Das Hauptroutennetz mit rund 360 Kilometern Länge umfasst die wichtigsten Verbindungen im Stadtgebiet. Eine Unterscheidung nach radialen und tangentialen Verbindungen erfolgt jedoch nicht. Die Nebenstrecken – beispielsweise Freizeitverbindungen – mit einer Gesamtlänge von rund 580 Kilometern ergänzen das Netz der Hauptrouten.

Das Netz wurde stetig ausgebaut. Die Gesamtlänge von bestehenden Lücken konnte daher seit der Entwicklung des Netzkonzeptes im Jahre 2002 von 61 Kilometern auf rund 20 verringert werden. Ziel ist es, die verbliebenen Lücken zukünftig zu schließen.