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Wettbewerb

GartenLust 2014 entschieden

Der zum dritten Mal ausgelobte Wettbewerb "GartenLust" ist entschieden. Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, hat am 30. Juli die Gewinnerinnen und Gewinner in den vier verschiedenen Kategorien bekanntgegeben.

Blick in einen bunt blühenden Garten © LHH

Der Gemeinschaftsgarten Viktoriastraße 15 ist nicht nur Erstplatzierter in der Kategorie "Mieter-/Gemeinschaftsgärten", sondern auch Gesamtsieger des Wettbewerbs

Erste Preisträgerinnen und -träger sind: Gemeinschaftsgarten Viktoriastraße 15, Brigitte Wietholtz (Kärntner Platz 8) und Janett Pucknat (Am Holunder 35), das Projekt Garten für Kids (Holzwiesen 71), das Projekt Olbersstraße 1-11 von der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) sowie das Projekt Voltastraße 32-40 von der Wohnungsgenossenschaft Heimkehr e.G. Einen Sonderpreis erhält das Projekt "BiKi", eine bilinguale Kindertagesstätte in der Husarenstraße 43A (Vahrenwald), die mit großem Engagement eine öffentliche Baumscheibe verschönert hat.

"Natürlich mit Genuss!"

Das Thema des zum dritten Mal durchgeführten Wettbewerbs hieß "Natürlich mit Genuss!". Gesucht waren natürlich gestaltete Gärten mit vielfältigem Naturgenuss wie etwa Bewegung und Erholung an der frischen Luft, das Beobachten und Erleben von Tier und Natur mitten in der Stadt oder einfach der pure Gaumengenuss von Naschobst an Bäumen und Sträuchern. Aus insgesamt 41 Beiträgen wurden in diesem Jahr die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt. Die Bewertung erfolgte nach den Kriterien Gestaltung und Nutzung, soziale Wirkung, ökologischer Wert und Mottobezug. Dank der Sponsorinnen und Sponsoren werden Geldprämien in Höhe von insgesamt 6.000 Euro ausgeschüttet. Die feierliche Preisverleihung findet am 26. September im Neuen Rathaus statt.

"Der Wettbewerb 'GartenLust' hat zum Ziel, mit Verschönerungen auf Hinterhöfen, an Wohnungen, in Vorgärten und auf Dächern zur Verbesserung der Gartenqualität der Stadt beizutragen. Und das ist auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gelungen", sagte Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine-Tegtmeyer-Dette bei der Ergebnisbekanntgabe."„Für die Jury-Mitglieder gab es erneut eine Vielfalt von Gärten zu sehen, jeder Wettbewerbsbeitrag ist ein Juwel."

Ein Wettbewerb für alle

An dem Wettbewerb teilnehmen konnten alle Einwohnerinnen und Einwohner Hannovers mit einem Stück Grün am Haus. Dazu gehören Vorgärten, Dachgärten, Innenhöfe, Einfamilienhausgärten, Mietergärten, Wohnanlagen, soziale Einrichtungen (zum Beispiel Schulgärten, Kita-Außengelände, Seniorenanlagen) oder auch Firmengärten und Genossenschaftsgrün. Die Bewertung erfolgte in diesen Kategorien, die je nach Anzahl der teilnehmenden Projekte zu einer Gruppe zusammengefasst wurden. Ausgenommen von dem Wettbewerb sind grundsätzlich Kleingärten, für die alle zwei Jahre ein eigener Wettbewerb stattfindet.

Hauptgewinne in Form von Geldprämien erhalten die Bestplatzierten der einzelnen Kategorien. Alle weiteren TeilnehmerInnen erhalten als Anerkennung für ihr Engagement zum Beispiel eine Eintrittskarte für das Gartenfestival in Herrenhausen oder eine Gartenberatung durch einen professionellen Landschaftsarchitekten des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten. Der Wettbewerb GartenLust wird gefördert von folgenden Institutionen: DMB Deutscher Mieterbund Hannover e.V., Haus & Grundeigentum Hannover e.V., Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin–Hannover (LBS), Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH), Evergreen GmbH sowie den Wohnungsgenossenschaften Gartenheim eG, Heimkehr-Hannover eG.

Die "GartenLust"-Gewinnerinnen und -Gewinner 2014

  • Kategorie "Soziale Einrichtung"
    In dieser Kategorie gewonnen hat das Projekt "Garten für Kids" des Vereins Miteinander für ein schöneres Viertel (MSV e.V.), ein Kooperationsprojekt mit dem Spielpark Holzwiesen. Seit 2002 wird gemeinsam mit Kindern des Stadtteils Vahrenheide ein 120 Quadratmeter großes Gartengelände bewirtschaftet. Zwischen März und November können Kinder im Alter von circa fünf bis zwölf Jahren gemeinsam gärtnern. Es finden Projekttage, wie Kräuterwerkstätten statt, in denen allerlei aus Kräutern hergestellt wird - von Kräuterseife bis Kräuteröl. Eingerahmt wird der Garten von Blumenbeeten, es blüht bunt und vielfältig. Gemüse, Obst und Kräuter werden mit den Kindern zu leckeren Gerichten und Tees verarbeitet. Im Garten für Kids wachsen und entfalten sich Kinder und Pflanzen.
  • Kategorie "Mieter-/Gemeinschaftsgärten"
    Gewinner ist der Gemeinschaftsgarten Viktoriastraße 15 (Linden-Nord). Wo früher ein versiegelter Garagenhof war, ist heute der beliebte Treffpunkt der BewohnerInnen. Inmitten von blühenden Stauden, nahe einem kleinen Wasserbecken, finden die NutzerInnen Muße zum Klönen oder zur Erholung. Kräuter wie Salbei, Waldmeister, Zitronenmelisse, Wasserminze werden als Tee verwendet. Im hinteren Teil des Gartens wachsen Wein, Brombeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, die zum Naschen einladen. Kunstobjekte setzen Akzente. Zudem finden auch noch Hühner, Nistplätze für Vögel und ein Kompostbereich Platz. Dieser Garten hat in allen Bewertungskriterien Höchstpunkte erzielt und ist der Gesamtsieger des Wettbewerbs.
  • Kategorie "Privatgärten"
    In dieser Kategorie wurden zwei Erste Plätze vergeben. Eine Gewinnerin ist Brigitte Wietholtz (Kärntner Platz 8, Waldhausen). Sie nutzt und gestaltet ihren Garten seit 37 Jahren nach ihren Bedürfnissen. In Eigenarbeit wurden ein schwedisches Gartenhäuschen, eine halbhohe Gartenmauer, Pflanzbeete sowie ein kleiner Teich angelegt. Es gibt Futterquellen für Eichhörnchen und Nisthilfen für Vögel. Neben verschiedenen Sitzplätzen, die zum Verweilen einladen, locken die Düfte der Rosen, Stauden und Kräuter zum Schnuppern. Auch der Gaumengenuss kommt nicht zu kurz.
    Ein weiterer Erster Preis in dieser Kategorie geht an Janett Pucknat (Am Holunder 35, Oberricklingen). Vor sechs Jahren war der Garten voller Tannen und Koniferen. Heute gibt es viele unterschiedliche Bereiche: verschiedene Sitzplätze, ein Spielhaus im Birnenbaum, üppige Pflanzenvielfalt, Hochbeete mit Gemüse, Experimentierflächen für die Kinder, in denen sie Blumen pflanzen sowie Gemüse und Kartoffeln anbauen. Besonderen Wert legt die Familie auch auf eine große Vielfalt an Obst- und Beerensträuchern.
  • Kategorie "Wohnungsunternehmen"
    Auch in dieser Kategorie wurden zwei Erste Preise vergeben. Beim Projekt Olbersstraße 1-11 (Döhren) von der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH)wurden die Außenlagen neu gestaltet. Sitzbereiche, Fahrradstellplätze, ein moderner Müllstandort und kleiner Spielplatz sowie die Eingangssituation sind ansprechend gestaltet und harmonieren mit der Architektur. Die neugeschaffenen Rampenanlagen für eine barrierefreie Zugänglichkeit fügen sich harmonisch ins Bild ein. Neupflanzungen von balkonnahen Flächen und mit Trockenmauern terrassierte Pflanzbereiche im Außenbereich schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität für Alt und Jung.
    In der Voltastraße 32-40 (Vahrenwald), einem Objekt der Wohnungsgenossenschaft Heimkehr e.G., präsentiert sich der Innenhof seit diesem Frühjahr hell und abwechslungsreich strukturiert. Die große Rasenfläche ist durchsetzt mit Obstbäumen, an denen schon Früchte hängen. Neben den Naturbeobachtungen lädt die Rasenfläche zum Toben ein. Im Sandkasten buddeln die kleinsten BewohnerInnen. Bei Regen gibt es einen kleinen Wasserlauf durch die Anlage, was nicht nur Kinder fasziniert. Die Wasserrinnen verbinden spielerisch Rasen-fläche, Staudenbeete und Häuser. Durch den parkähnlichen Charakter bietet die Anlage viele Nutzungsmöglichkeiten.

Preisvergabe durch die Jury

  • "Soziale Einrichtungen"
    • Erster Preis: 850 Euro
    • Zweiter Preis: 600 Euro
    • Dritter Preis: 350 Euro
    • Sonderpreis: 200 Euro
  • "Mieter-/Gemeinschaftsgärten"
    • Erster Preis: 1.000 Euro (Gesamtsieger)
    • Zweiter Preis: 500 Euro
    • Drei Dritte Preise à 250 Euro
  • "Privatgärten"
    • Zwei Erste Preise à 750 Euro
    • Dritter Preis: 250 Euro
  • "Wohnungsunternehmen"
    Zwei Erste Preise. Die Preisträgerinnen, die gleichzeitig Sponsorinnenen des Wettbewerbs sind, verzichten zugunsten der übrigen GewinnerInnen auf ein Preisgeld.

Die Jury setzte sich stets aus Vertreterinnen und Vertretern des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik zusammen. Darüber hinaus waren die Sponsorinnen und Sponsoren aus der Immobilienbranche vertreten sowie Fachleute von Verbänden.