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Atombombenabwurf

Gedenken am Hiroshima-Tag

Am 6. August 1945 wurde fast die gesamte Stadt Hiroshima durch einen Atombombenabwurf zerstört, drei Tage später fiel eine weitere Atombombe auf Nagasaki. Die Landeshauptstadt Hannover ist seit 31 Jahren durch eine Städtepartnerschaft mit Hiroshima verbunden und erinnert in diesem Rahmen regelmäßig an die Zerstörung der japanischen Großstadt und damit einhergehend die Gefahr von Atomwaffen.

Stefan Schostok und Thomas Höflich schlagen die Friedensglocke in der Aegidienkirche an © LHH

Anschlagen der Friedensglocke: Oberbürgermeister Stefan Schostok und Superintendent Thomas Höflich (v.l.)

So auch 69 Jahre nach dem Abwurf, am 6. August 2014: Morgens schlug Oberbürgermeister Stefan Schostok gemeinsam mit Superintendent Thomas Höflich die Friedensglocke in der Aegidienkirche an, anschließend fand eine Tee-Trauerzeremonie mit Hiroyo Nakamoto statt, Teemeisterin und Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung sprachen zudem die beiden Friedensbotschafterinnen Fuko Hamasaki (aus Hiroshima) und Kokoro Aso (aus Nagasaki) zu den Teilnehmenden. Obwohl erst 15 und 18 Jahre alt, sind beiden jungen Frauen die schrecklichen Folgen eines Atombombenabwurfs voll bewusst: "Die Hoffnung auf Frieden, aber auch die Bedeutung von Hölle auf Erden wird von Generation zu Generation weitervermittelt."

Den ganzen Tag über war die Aegidienkirche als Ort der Stille, des Gebets und der Medidation für den Frieden frei zugänglich. Um 18 Uhr wurde ferner eine multireligiöse Friedensandacht abgehalten.

Papierlaternen auf dem Maschteich

Zum Abschluss des Hiroshima-Tages wurde um 21:30 Uhr den Opfern des Atombombenabwurfs gedacht: Auf dem Maschteich hinter dem Neuen Rathaus wurden Papierlaternen ausgesetzt, auch diese Veranstaltung war öffentlich zugänglich.