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Warnstreik-Bilanz

Gut 2.100 Beschäftigte der Stadt im Warnstreik

Infolge des Warnstreiks im Öffentlichen Dienst waren am 19. März bei der Landeshauptstadt Hannover erwartungsgemäß zahlreiche Einrichtungen und Dienststellen geschlossen.

Streikende ziehen mit Plakaten durch die Stadt © LHH

Warnstreik im Öffentlichen Dienst

Nach einer ersten Übersicht beteiligten sich gut 2.100 Beschäftigte der Stadtverwaltung. Das entspricht rund einem Viertel der etwa 9.000 Angestellten.

So blieben die 39 städtischen Kindertagesstätten für rund 3.500 Kinder komplett geschlossen. Die Eltern waren rechtzeitig informiert worden. Für die ebenfalls geschlossenen acht Bürgerämter war ein Notfalltelefon eingerichtet. Dort gingen rund 110 Anrufe ein, davon die Hälfte von anderen Dienststellen oder anderen Behörden (Gemeinden, Polizei, Jobcenter etc.). Dabei ging es in der Regel um Melderegisterauskünfte. Bürgerinnen und Bürger nutzten die Notrufnummer vor allem für Auskünfte über die im Bürgeramt angebotenen Dienstleistungen.

Nicht erreichbar wegen des Streiks waren die Kfz-Zulassungsbehörde, der Bereich Gewerbe- und Veterinärangelegenheiten, die Waffenbehörde und die Friedhofsbüros. Geschlossen blieben auch alle vier städtischen Hallenbäder, mehrere Freizeitheime und die Stadtteilbibliotheken.