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Drittes Bürger-Panel

Hannover: Sportange­bot positiv beurteilt

Sport und Bewegung haben für Jung und Alt in Hannover eine große Bedeutung. Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung treibt selbst Sport und ist mit dem vorhandenen Angebot weitgehend zufrieden bis sehr zufrieden.

Ein Fußball liegt auf der Wiese hinter dem Neuen Rathaus © LHH

Die Auswertung des Bürger-Panels zum Thema Sport gibt wertvolle Hinweise und Anregungen für die weitere Sportentwicklungsplanung in Hannover

Das ist zusammengefasst das Ergebnis des dritten Bürger-Panels, an dem sich 1.382 Personen beteiligt haben. Die Auswertung gibt wertvolle Hinweise und Anregungen für die weitere Sportentwicklungsplanung in Hannover. Zu der im Juni 2014 durchgeführten Umfrage waren 2.790 Bürgerinnen und Bürger eingeladen worden, die Rücklaufquote des Fragebogens betrug damit knapp 50 Prozent. Die Befragung ist in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund erarbeitet worden.

OB Schostok: Ergebnisse fließen in Planung ein

"Ich freue mich, dass die Sportangebote im Allgemeinen als gut empfunden werden", sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok. Aus der Umfrage ergäben sich aber auch Anregungen, die der Fachbereich Sport und Bäder mit dem Stadtsportbund und seinen Vereinen umsetzen könne. "Die Ergebnisse sind hilfreich für die Weiterentwicklung der Sportstadt Hannover. Sie werden bei den weiteren Diskussionen zur Sportentwicklungsplanung Berücksichtigung finden."

Die Fragen zum Thema "Sport in Hannover" konzentrierten sich dabei besonders auf den Sport in Vereinen und auf die Schwimmbäder. Sportgebäude und Sportflächen waren nicht Bestandteile der Befragung. Diese werden gesondert im Rahmen eines Sportraumkatasters analysiert. Die Befragung mittels des Bürger-Panel ist im Hinblick auf Alter und Geschlecht repräsentativ. Die Befragten kommen aus allen Stadtteilen.

1.034 Personen gaben an, Sport zu treiben, das sind 75 Prozent aller Befragten. 30 Prozent (409 Personen) der Befragten sind Mitglieder in einem Sportverein. Kinder treiben noch aktiver Sport. 28 Prozent der Sporttreibenden üben ihre erste Sportart auch in einem Verein aus. Mit dem Sportangebot für Erwachsene sind 65 Prozent der Befragten zufrieden, sieben Prozent sind unzufrieden, 28 Prozent bewerten das Angebot als mittelmäßig. Im Rahmen der Befragung wurde auch deutlich, auf welche Bereiche die Sporttreibenden und Sportinteressierten besonderen Wert legen und wo Verbesserungswünsche bestehen.

Stadtsportbund: Vereine bereits flexibler

Auch Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes, zieht wichtige Erkenntnisse aus den Ergebnissen und freute sich über die überwiegend positiven Beurteilungen: "Es hat sich herausgestellt, dass Vereine ihre Angebote und Leistungen deutlicher machen müssen und darauf hinweisen sollten, dass die größten Hindernisgründe, keinen Sport im Verein zu betreiben, nicht mehr begründet sind." So hätten sich bereits viele Vereine auf den Weg gemacht, ihre Angebote auf bestimmte Zielgruppen auszurichten, Schnupperangebote zu unterbreiten und flexiblere Kündigungsmöglichkeiten zu installieren. "Die wichtigsten Ansatzpunkte, um Menschen für Sport im Verein motivieren zu können, sind Angebote nah von zu Hause und qualifizierte Übungsleitende", resümiert Girschikofsky.

Die Befragung ergab ferner, dass 83 Prozent aller Kinder Sport treiben. Von ihnen ist ein Großteil (81 Prozent) im Verein organisiert. Das lässt darauf schließen, dass die Basis für späteres Sporttreiben bei Kindern in den Vereinen gelegt wird.

Hygiene und Sauberkeit in Bädern gefragt

68 Prozent aller Befragten gehen in ihrer Freizeit schwimmen und nutzen dafür zum Großteil die städtischen Bäder. Deutlich wird in der Auswertung der Befragung, dass Hygiene und Sauberkeit sowie ein moderner baulicher Zustand in den Bädern für die Attraktivität besonders wichtig sind. "Die für die nächsten Jahre geplante Bädersanierung ist daher ein Schritt in die richtige Richtung und wird dies berücksichtigen", betont Oberbürgermeister Schostok. Die Befragung ergab auch, dass die vielfältigen Kursangebote in den städtischen Bädern offenbar noch nicht überall ausreichend bekannt sind. Auch dies ist für die Verantwortlichen der Bäder ein wichtiger Ansatzpunkt.