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Ratgeber

Verkehrssicherheit

Inbetriebnahme von Überwachungsanlagen

Die Landeshauptstadt Hannover hat am Donnerstag, 16. Januar, Überwachungsanlagen für den Straßenverkehr in Betrieb genommen.

Die drei Standorte, von denen zwei bereits mit Überwachungsanlagen versehen waren, wurden im Sinne der Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover beschlossen. Die Gesamtkosten der Beschaffung und Inbetriebnahme betragen 226.000 Euro.

Die Inbetriebnahme der Überwachungsanlagen erfolgte an folgenden Standorten:

  • Prüßentrift: In dieser Straße wurden 2009 deutliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h festgestellt, sodass 2010 ein Standort für mobile Geschwindigkeitsüberwachung eingerichtet wurde. Diese hatte ergeben, dass weiterhin zu schnell gefahren wurde und Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer gefährdet waren. Die neue stationäre Anlage nimmt je nach Einstellung stadteinwärts und stadtauswärts Geschwindigkeitsmessungen vor. Diese basieren auf einer Laser-Laufzeitmessung (LIDAR). Die Kosten der Beschaffung und Inbetriebnahme betragen 109.000 Euro.
  • Langenforther Straße: Im Kreuzungsbereich Langenforther Straße und General-Wever-Straße stand bereits bis 2012 eine kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage. Diese wurde aus technischen Gründen stillgelegt und ersetzt, auch weil eine Umstellung auf Digitaltechnik nicht möglich war. Die neue Kombianlage erfasst den Verkehr aus Richtung Langenhagen.
  • Arndtstraße: Die zweite neue Kombianlage steht im Kreuzungsbereich Arndtstraße und Weidendamm und erfasst den Verkehr in Richtung Königsworther Platz. In diesem Bereich gab es bereits eine Rotlichtüberwachungsanlage für die Gegenrichtung. Diese wurde 2007 jedoch außer Betrieb genommen, da sich das Verhalten der VerkehrsteilnehmerInnen verbessert und die Zahl der Verstöße verringert hatte.

Die Messungen bei den kombinierten Überwachungsanlagen erfolgen mittels Induktionsschleifen in der jeweiligen Fahrbahn. Die Technik beider Anlagen lässt es zu, dass Geschwindigkeitsmessungen und die Feststellung von Rotlichtverstößen gleichzeitig erfolgen können. Die Gesamtkosten für die Beschaffung und Installation dieser beiden baugleichen Überwachungsanlagen liegen bei 117.000 Euro.