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Alte Döhrener Straße

Neue Fahrradstraße in der Südstadt

In der Südstadt gilt auf einer Strecke von anderthalb Kilometern ab sofort: Vorfahrt für Fahrräder. Seit Ende Mai ist die Alte Döhrener Straße zwischen dem Altenbekener Damm und der Bürgemeister-Fink-Straße als Fahrradstraße ausgewiesen – genau wie auch die nördlich anschließenden Meterstraße und die Maschstraße. Diese Maßnahme geht auf einen Beschluss des Stadtbezirksrates Südstadt-Bult zurück.

Radfahrer auf der Alten Döhrener Straße © LHH

Heiko Efkes und Lothar Pollähne auf der neuen Fahrradstraße

Am 28. Mai haben Heiko Efkes, Radverkehrsbeauftragter der Landeshauptstadt Hannover (LHH), und Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne die neue Fahrradstraße offiziell eingeweiht. Konkret wurden auf der Alten Döhrener Straße 34 Klebemarkierungen vorgenommen und an 20 Standorten Verkehrsschilder aufgestellt. Die Straße gewährleistet eine sehr gute Anbindung an den Turn-Klub Hannover, das Haus der Jugend und die Grundschule Meterstraße. Diese ist eine bedeutende Achse des hannoverschen Radverkehrsnetzes, das größtenteils aus Radwegen besteht, die entlang von Straßen oder im Grünen verlaufen. Hinzu kommen Verbindungen in Tempo-30-Zonen und verkehrsberuhigten Bereichen sowie Fahrradstraßen und Einbahnstraßen mit Freigabe entgegen der Fahrtrichtung.

Bisherige Fahrradstraßen

Im Stadtgebiet gibt es neben der Alten Döhrener Straße inklusive Meterstraße und Maschstraße nun elf Fahrradstraßen: Brehmstraße, Große Barlinge, Lange Laube, Kleefelder Straße, der Bereich Liepmann- und Noltestraße, Menschingstraße, Pfarrlandstraße, Stammestraße, Stolzestraße sowie die Einbahnstraße nahe dem Aspria. Zwei weitere Fahrradstraßen sind derzeit in Planung: Edenstraße und Wiehbergstraße.

Förderung des Radverkehrs

Die Landeshauptstadt fördert im Rahmen des Masterplans Mobilität 2025 den Radverkehr. Das darin formulierte Leitbild Radverkehr, das bis 2025 einen 25-prozentigen Anteil des Radverkehrs am Individualverkehr vorsieht (aktuell rund 19 Prozent), unterstreicht dieses Engagement für ein zusammenhängendes Radverkehrsnetz. Es soll – neben Radwegen an der Straße – verstärkt aus Radfahrstreifen, Schutzstreifen und Fahrradstraßen bestehen. Die Erfahrungen vergangener Jahre in vielen deutschen Städten bestätigen die zunehmende Bedeutung von Fahrradstraßen. Nicht zuletzt hat der Gesetzgeber Fahrradstraßen in die Straßenverkehrsordnung (StVO) aufgenommen.

Was ist eine Fahrradstraße?

Eine Fahrradstraße ist den Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehalten. Kraftfahrzeugverkehr darf dort nur ausnahmsweise fahren, wenn ein Zusatzschild dies anzeigt. Die besondere Bedeutung einer Fahrradstraße wird durch die Gestaltung unterstützt.

Welche Regeln gelten auf einer Fahrradstraße?

Radfahrerinnen und Radfahrer haben Vorrang, der Kraftfahrzeugverkehr ordnet sich unter: Rad Fahrende dürfen die Fahrbahn nutzen, nebeneinander fahren und geben das Tempo vor. Die Gehwege sind Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Rad fahrenden Kindern bis zehn Jahren vorbehalten. Motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen jederzeit auf den Radverkehr Rücksicht nehmen. Sie dürfen nur in den dafür vorgesehenen markierten und beschilderten Bereichen parken und die jeweiligen Grundstücke anfahren. Wichtige Hinweise: In Tempo-30-Zonen gilt grundsätzlich die Vorfahrtsregel rechts vor links. Dieser Grundsatz kann in einer Fahrradstraße allerdings durch eine eindeutige Beschilderung durchbrochen werden.