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Elf Haltestellen

Neuer ZOB in Betrieb genommen

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit war es am Montag (1. September) so weit: Der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wurde offiziell in Betrieb genommen. Betrieben wird er von der Deutschen Touring GmbH.

Blick auf den neuen ZOB hinterm Bahnhof © LHH

Insgesamt stehen elf Bushaltestellen zur Verfügung

"Der neue ZOB ist ein Beleg dafür, welchen hohen Stellenwert Hannover als gewichtiger Verkehrsknotenpunkt in Deutschland besitzt", sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok in seinem Grußwort. Gemeinsam mit Frank Bodlak, Direktor Operative & Vertrieb der Deutschen Touring GmbH, und Prof. Werner Sobek, dem Architekten des Glasdaches, durchtrennte Schostok anschließend ein rotes Band, um den ZOB offiziell zu eröffnen.

Der Neubau wurde planmäßig fertiggestellt. Die veranschlagten Kosten in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro wurden ebenfalls eingehalten. Die zentrale Lage gewährleistet eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, den nationalen und internationalen Busverkehr, aber auch an das Fernstreckennetz der Deutschen Bahn AG. Mit der Inbetriebnahme erhofft die Landeshauptstadt Hannover sich neue Entwicklungsperspektiven für die Fläche des sogenannten "Lister Dreiecks" an der Hamburger Allee. "Es ist uns gelungen, an einem zentralen, perspektivreichen Standort ein prestigeträchtiges Projekt zu realisieren, dessen Architektur in funktionaler und ästhetischer Hinsicht modernsten Ansprüchen genügt", so Schostok.

Der neue ZOB

Fahrgäste und Busunternehmen können sich über einen komfortablen und modernen Busbahnhof freuen, der elf Bushaltestellen und ein Servicecenter bietet. Dieses beinhaltet eine Wartehalle mit Sitzgelegenheiten und Gepäckschließfächern sowie sanitäre Anlagen. Zusätzlich stehen ein Kiosk und vier Ticketverkaufsstellen verschiedener Busunternehmen zur Verfügung. Das Servicecenter ist täglich von 5 bis 22 Uhr geöffnet. Daneben besticht der ZOB vor allem durch ein alle Bussteige überspannendes Glasdach, das vom Stuttgarter Architekten Werner Sobek entworfen wurde. Es ist 1.400 Quadratmeter groß und wird von zehn Stahlstützen in rund 6,50 Meter Höhe getragen.

Betrieben wird der ZOB von der Deutschen Touring GmbH, einem international operierenden Bus-Fernverkehrsunternehmen. Die Vertragslaufzeit beträgt zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption auf weitere fünf Jahre.

Der alte ZOB

Bereits im November 2012 wurde in Vorbereitung auf die Baumaßnahme zum neuen ZOB unter Aufrechterhaltung des Buslinienverkehrs mit dem Rückbau der Tonnendächer des alten ZOB begonnen. Nach Inbetriebnahme des neuen Busbahnhofes wird der alte ZOB nicht mehr von den Bus-Fernverkehrsunternehmen angefahren. Lediglich die RegioBus Hannover GmbH wird diesen aus organisatorischen Gründen voraussichtlich noch bis Mitte September nutzen. Im Anschluss daran soll das Areal als kostenpflichtiger Kurzzeitparkplatz genutzt werden. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt dann über die Hamburger Allee.