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Eine Schule für alle Kinder

Sanierte IGS Stöcken eingeweiht

Nach mehr als zweijähriger Bautätigkeit ist die Gesamtsanierung der IGS Stöcken abgeschlossen. Oberbürgermeister Stefan Schostok hat die Schule am Freitag, 17. Januar, offiziell eingeweiht.

Nach zweijähriger Bautätigkeit ist die Gesamtsanierung der Schule abgeschlossen © LHH

Nach zweijähriger Bautätigkeit ist die Gesamtsanierung der Schule abgeschlossen

Die umfangreichen Bau- und Umbaumaßnahmen für insgesamt rund 18 Millionen Euro umfassten neben der Komplettsanierung der Bestandsbauten (8.700 Quadratmeter) den Neubau einer Mensa und einer Dreifeld-Sporthalle sowie die Erneuerung der Außenanlagen. Mit Abschluss der Sanierung ist die Schule mit vier Aufzügen in fast allen Bereichen barrierefrei erreichbar.

Mensa

Den 675 Schülerinnen und Schülern, 55 Lehrkräften und weiteren 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht nun eine Mensa mit 200 Sitzplätzen zur Verfügung. Der Neubau dieses Gebäudes beinhaltet auch einen Raum für eine Cafeteria sowie im Obergeschoss sieben zusätzliche Unterrichtsräume. Das Gebäude ist im Passivhausstandard als Massivbau mit Verblendmauerwerk in roten, dem Denkmal angepassten Klinkern erstellt und bietet Barrierefreiheit. Durch den Mensa-Bau ist ein weiterer Innenhof entstanden, der sich zum Spielen und Toben, aber auch für das Mittagessen im Freien eignet.

Hauptgebäude und Trakte A und B

Im Hauptgebäude sowie den Trakten A und B – allesamt einschließlich der Außenanlagen denkmalgeschützt – wurden die bauzeittypischen Stahlbetonrahmen mit Mauerwerksausfachungen aufwändig saniert. Vormauerschalen erhielten neue Anker, beschädigte Klinker wurden ausgetauscht und brüchige Fugen erneuert. Alle Fenster und Türen, Glasbausteine und Pfosten-Riegel-Konstruktionen wurden denkmalgerecht und energetisch hochwertig ersetzt. Die Flachdächer wurden neu aufgebaut, die Kriechkellerdecken unterseitig gedämmt. Die Verwaltungs- und Fachunterrichtsräume im Hauptgebäude wurden neu geordnet.

Trakt C

Die abgängigen Fassaden des 70er-Jahre-Gebäudeteils wurden demontiert und durch ein Verblendmauerwerk mit Dämmung ersetzt. Die Klinker entsprechen denen der neuen Mensa. Das Flachdach und alle Fenster und Türen wurden im Sinne einer energetischen Sanierung erneuert.

Außenanlagen

Die Außenanlagen wurden überwiegend denkmalgerecht nachgebildet und erhielten neue Elemente: zwei Streethockeytore, ein Kunststoffspielfeld mit Toren, zwei Seilnetzkletteranlagen, fünf Tischtennisplatten und eine Kletterwand. Der Bereich mit vier Basketballkörben wird in Kürze komplettiert. Zudem stehen fest eingebaute Bänke und Tische und 186 Fahrradstellplätze zu Verfügung.

Sporthalle

Eine neue Dreifeldhalle mit Tribüne ersetzt seit Herbst 2012 die zwei kleinen Sporthallen, die nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Sportunterricht für eine weiterführende Schule entsprachen. Der vorhandene Umkleidetrakt blieb erhalten, wurde saniert und umstrukturiert.

Hintergrund

Das Schulgebäude stammt ursprünglich aus den Jahren 1958 bis 1960. Ausnahme ist der in den 1970er Jahren gebaute Fachunterrichtstrakt C. Der Schulbetrieb der noch jungen Gesamtschule, die zum Schuljahr 2009/2010 gestartet war und heute aus 25 Klassen besteht, wurde während der Bauzeit durch Auslagerungen in die Außenstelle Kreuzriede und auf dem Grundstück aufgestellte Container aufrechterhalten.