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Nationale Sommerspiele 2016

Special Olympics: Bewerbung geplant

Die Landeshauptstadt Hannover will sich für die Sommerspiele der Special Olympics Deutschland 2016 bewerben. "Wir bereiten eine Bewerbung vor und rechnen uns gute Chancen aus", sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok. Eine Entscheidung über die Bewerbung fällt in den nächsten Wochen.

Laufbahnen © Shawn Carpenter (flickr.com) / CC BY-SA 2.0

Hannover will sich für die Sommerspiele der Special Olympics Deutschland 2016 bewerben

In Anlehnung an die Olympischen Spiele wetteifern bei den Special Olympics Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen in zahlreichen Sportarten miteinander. Bei den Nationalen Sommerspielen, die alle zwei Jahre stattfinden, ginge es 2016 in Hannover für rund 5000 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland auch um die Qualifikation für die Internationalen Special Olympics. In diesem Jahr fanden die deutschen Special Olympics in Düsseldorf statt.

Idealer Austragungsort

OB Schostok: "Die Landeshauptstadt Hannover wäre ein idealer Austragungsort für die nächsten Sommerspiele der Special Olympics 2016. Wir haben bereits sehr konstruktive Vorgespräche mit der Veranstalterorganisation geführt. Es wird sicherlich weitere Bewerberstädte geben. Aber wir rechnen uns für Hannover gute Chancen aus. Im Öffentlichen Nahverkehr und bei vielen Tourismus- und Freizeitangeboten haben wir bereits eine barrierefreie Infrastruktur. Die Sommerspiele der Special Olympics würden damit erstmals in Niedersachsen stattfinden."

Region als Partner

Die Special Olympics zählen zu den bedeutenden sportlichen Großveranstaltungen. "Sie sind mehr als nur ein Sportereignis, sondern für die Gäste und Gastgeber ein Symbol auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft, die Teilhabe für alle bietet", sagt Schostok. Die Region hat bereits Interesse an einer Kooperation signalisiert. Einige Sportstätten, etwa für Golf, lägen außerhalb der Landeshauptstadt. Das Zentrum der Wettkämpfe wäre der Sportpark mit dem Erika-Fisch-Stadion und dem Sportleistungszentrum. Die Eröffnung könnte in der TUI-Arena stattfinden.

Zur Finanzierung von der Kosten für den Austragungsort (kalkuliert wird mit etwa 400.000 Euro) laufen Gespräche mit der Region über eine Beteiligung. Zunächst will die Stadt die Summe über den städtischen Haushalt absichern. Eine entspreche Beschlussvorlage ist derzeit verwaltungsintern in Vorbereitung und soll kommende Woche an die politischen Gremien der Stadt gehen.

Die Special Olympics

Die Special Olympics werden von Special Olympics Deutschland (SOD), der deutschen Organisation, der weltweit größten und vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, ausgerichtet. Die Nationalen Sommerspiele finden alle zwei Jahre statt und werden auf dem Weg zu den Internationalen Spielen von allen Athleten durchlaufen.

Zu den Nationalen Spielen werden bis zu 5.000 Athleten aus ganz Deutschland in 19 überwiegend olympischen Disziplinen, wie z.B. Badminton, Basketball, Handball, Leichtathletik, Reiten erwartet. Hinzu kommen rund 1.500 Trainer und Betreuer, ausländische Delegationen unter anderem auch aus Partnerstädten der Austragungsorte, sowie mehrere Tausend freiwillig Engagierte.

Special Olympics Deutschland (SOD) steht unter der Schirmherrschaft von Daniela Schadt, der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck. Die Bewegung wurde 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US-Präsident John F. Kennedy, ins Leben gerufen. Heute ist Special Olympics mit nahezu vier Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten.