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Umbau abgeschlossen

Stadtplatz an der Goseriede

Nach gut zweijähriger Bauzeit wurde der im Rahmen des städtischen Innenstadtkonzeptes Hannover City 2020+ erfolgte Umbau des Bereiches zwischen Klagesmarkt und Goseriede abgeschlossen – und damit ist nun auch der neue Stadtplatz fertiggestellt.

Blick auf den Stadtplatz an der Goseriede © Wydmuch / LHH

Das ehemalige Grundstück der Nikolaikapelle wurde mit Basaltplatten markiert und kann heute betreten werden.

Der Umbau des Klagesmarkt-Kreisels und der Goseriede war mit dem Ziel verbunden, die Verkehrsführung im Bereich Goseriede, Celler Straße und Otto-Brenner-Straße zu optimieren und die Fläche zwischen Anzeiger-Hochhaus und Tiedthof aufzuwerten. Der neue Stadtplatz ist als Fußgängerzone ausgewiesen, der Klagesmarktboulevard an die City herangeführt worden. Es ist ein Platz für alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner. Dieser bietet Raum für Feste und Veranstaltungen, begeistert mit Kultur und Geschichte und lädt als Park zum Flanieren, Verweilen und Erholen ein. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer, die aus der Nordstadt in Richtung City unterwegs sind, können das Flair eines Stadtplatzes und den Charme eines Stadtparks gleichermaßen genießen.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

Der neue Stadtplatz ist voller Optionen und Potenziale. Dieser bietet vor dem Tiedthof vielseitig nutzbaren Raum – beispielsweise für Veranstaltungen. Eine Reihe von Gastronomen hat sich bereits um die Fläche an der Ostseite des Platzes, die von einer Baumreihe markiert wird, für Sondernutzungen beworben. Auch der vorhandene Pizzaverkaufsstand hat in der Baumreihe vor den Geschäftshäusern einen neuen Standort erhalten. Die Verlegung des Gänselieselbrunnens vom Steintorplatz an den ursprünglichen Platz ist in Planung – Leerrohre liegen bereits. Neu gepflanzte Schnurbäume (Sophora) laden zum Verweilen ein. Zugleich wird an die Geschichte des Ortes erinnert. Das Lapidarum an der Nikolaikapelle greift auf historische Vorbilder zurück: Schon früher gab es eine offene Halle, in der die wichtigsten Grabsteine des alten Friedhofs ausgestellt wurden. Die bislang von Vegetation überwucherten Steine wurden neu geordnet. Das ehemalige Kirchengrundstück wurde mit Basaltplatten markiert und kann heute betreten werden. Zudem wird die Stadt einen weiteren Akzent setzen: Für die diesjährige Fête de la Musique am 21. Juni ist eine der großen Bühnen auf dem Platz eingeplant – mit Musik für Jung und Alt.

Kosten geringer als kalkuliert

Die Gesamtkosten für den gesamten Bereich liegen bei rund 4,5 Millionen Euro: Dank guter Angebote im Rahmen der für dieses Bauprojekt erfolgten Ausschreibungen konnten die Kosten um rund 1,5 Millionen Euro gegenüber der kalkulierten Summe von rund 6 Millionen gesenkt werden.