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Ehrung für Toleranz-Initiative

Anfang Februar 2015 wurde die hannoversche Initiative "Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz" in Berlin mit dem Europäischen Bürgerpreis 2014 ausgezeichnet. Am 6. Februrar 2015 hat Oberbürgermeister Stefan Schostok den Gründer und Organisator des Projektes, Werner Hohlbein, im Neuen Rathaus empfangen.

Bernd Lange, Werner Hohlbein und Ehefrau, Stefan Schostok © LHH

Der Europaabgeordnete Bernd Lange (li.) und Oberbürgermeister Stefan Schostok (re.) freuen sich mit Werner Hohlbein und dessen Ehefrau über die Auszeichnung

Ziel von "Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz" ist es, Grenzen zu überwinden und Brücken für einen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalität und Kultur zu bauen. Dazu findet jährlich ein Drachenbootrennen auf dem Maschsee statt. Durch diese Regatta soll die integrierende Kraft des Sports genutzt werden, um Menschen einander näher zu bringen und die Akzeptanz und Toleranz zwischen Religionen, Weltanschauungen und Ländern zu fördern. Entstanden ist die Initiative im Jahr 2006 nach den Brandanschlägen auf die Botschaften Dänemarks und Norwegens in Damaskus in der Folge der Veröffentlichung von "Mohammed-Karikaturen" in einer dänischen Zeitung.

Europäischer Bürgerpreis

Seit 2008 verleiht das Europäische Parlament den Europäischen Bürgerpreis, um außergewöhnliches Engagement von Einzelpersonen oder Projekten zu ehren, die das gegenseitige Verständnis und die Integration innerhalb Europas fördern. Ausgezeichnet werden Initiativen für bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb Europas und die praktische Anwendung der Werte der EU-Grundrechtscharta (Gastfreundschaft, Toleranz, Solidarität). Preisträger können Einzelpersonen, Gruppen, Assoziationen und Organisationen sein. Jede und jeder Abgeordnete darf einen Kandidaten vorschlagen, Werner Hohlbein wurde von dem Abgeordneten Bernd Lange nominiert. Neben Hohlbein wurden 2014 drei weitere deutsche Projekte ausgezeichnet, in der gesamten EU sind es insgesamt 47 Preisträger.