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Offizielle Eröffnung

Einweihung der Kita Herrenhäuser Kirchweg

Das Gebäude im Passivhausstandard mit Platz für 125 Kinder wurde am 17. April durch Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter eingeweiht.

Kita-Leiterin Cornelia Angermann, Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke, Jugend- und Sozialdezernent Walter, Ratsfrau Petra de Buhr inmitten von Kita-Kindern, die auf einem Spielgerüst klettern © LHH

(v.l.n.r.) Kita-Leiterin Cornelia Angermann, Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke, Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter, Ratsfrau Petra de Buhr inmitten von Kita-Kindern

Der Neubau der Kita Herrenhäuser Kirchweg ersetzt die bisherige Kita Haltenhoffstraße, die in zwei Gebäuden auf dem unmittelbar benachbarten Klinikgelände des Nordstadtkrankenhauses untergebracht war. Auf dem 3.300 Quadratmeter großen Eckgrundstück ist für rund 3,9 Millionen Euro in weniger als eineinhalb Jahren (Juli 2013 bis November 2014) ein zweieinhalbgeschossiger Baukörper in Massivbauweise entstanden, der im Januar 2015 bezogen wurde.

Nutzung des Gebäudes

Die Sechs-Gruppen-Kita bietet Platz für 125 Kinder in allen Altersgruppen von der Krippe bis zum Hort. Die beiden Krippengruppen und der Hort sind im Erdgeschoss platziert, im ersten Obergeschoss die zwei Kindergartengruppen und ab 1. August eine Integrationsgruppe mit Küche und Essbereich. Im zweiten Obergeschoss liegt der große Mehrzweckbereich mit Ausblick in drei Richtungen und Anbindung an eine kleine Dachterrasse. Die sechs großen Gruppenräume liegen jeweils in den Eckbereichen des Gebäudes und sind dadurch über zwei Seiten optimal belichtet. Der zentral gelegene Treppenraum mit Aufzug verknüpft die Geschosse übersichtlich und auf kurzem Weg miteinander. Dort befindet sich auch ein Zugang zum großen Außenspielgelände im westlichen Grundstücksteil.

Der Außenbereich

Ein Rundweg zieht sich durch das mit leichten Erdwällen modellierte Außenspielgelände und verbindet so die vielfältigen Bewegungs-, Rollen- und Naturspielangebote.

Der geräumige Eingangsbereich bietet Aufenthaltsmöglichkeiten für Eltern und Kinder. Er beinhaltet außerdem Pkw-Stellplätze, ein Nebengebäude für Kinderkarren und einen überdachten Fahrradstellplatz.

Sowohl das Gebäude als auch die Außenanlagen wurden barrierefrei konzipiert. Motorbetriebene Windfangtüren am Haupteingang erleichtern die Zugänglichkeit. Auch die kleine Dachterrasse im zweiten Obergeschoss ist barrierefrei erschlossen. Der gepflasterte Rundweg im Außenspielgelände macht die damit verbundenen Spielstationen auch für Kinder im Rollstuhl erreichbar.

Hohe ökologische Standards beim Bauen

Das Gebäude wurde im Passivhausstandard errichtet. Heizung und Warmwasserversorgung erfolgen über Fernwärme. Der sommerliche Wärmeschutz wird durch außen liegende Sonnenschutzbehänge gewährleistet. Über Lüftungsklappen hinter Wetterschutzgittern kann eine freie Nachtauskühlung erfolgen. Zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes wurde zudem unter der Sohlplatte ein Erdkollektor eingebaut, dessen Kühlenergie im Bedarfsfall über die Lüftungsanlage genutzt werden kann. Im Winter wirkt der Erdkollektor umgekehrt und trägt durch eine Vorerwärmung der Zuluft zur Energieeinsparung bei.