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Abschied der 1. Panzerdivision

Großer Zapfenstreich am 10. Dezember

Nach fast 60 Jahren am Gründungsstandort Hannover verabschiedet sich die 1. Panzerdivision der Bundeswehr im Dezember aus der Landeshauptstadt. Aus diesem Anlass laden die Bundeswehr und die Stadt am 10. Dezember zum Großen Zapfenstreich am Neuen Rathaus.

Der Gedenkstein zur Gründung der 1. Panzerdivision an der Kurt-Schumacher-Kaserne in Hannover © gemeinfrei

Der Gedenkstein zur Gründung der 1. Panzerdivision an der Kurt-Schumacher-Kaserne in Hannover

In Anwesenheit von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen findet zunächst auf dem Trammplatz als höchstes militärisches Zeremoniell ein Großer Zapfenstreich der Bundeswehr statt. Neben rund 500 geladenen Gästen konnten sich auch bis zu 1.000 weitere interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer anmelden. Das Anmeldeverfahren wurde Ende November beendet. Wer einen Platz bekommen hat, muss zum Zapfenstreich den zugesandten QR-Code und den Personalausweis mitbringen.

Nach dem rund einstündigen feierlichen Zeremoniell lädt die Stadt zu einem offiziellen Abschiedsempfang im Neuen Rathaus mit mehreren hundert geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft.

"Verbundenheit unterstreichen"

"Mit dem Großen Zapfenstreich am Rathaus und damit in der Öffentlichkeit wollen wir ganz bewusst die Verbundenheit der Landeshauptstadt mit der 1. Panzerdivision unterstreichen, die hier am 1. Juli 1956 in Hannover gegründet wurde und im Laufe der Jahrzehnte fest im Stadtleben verankert war", sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok. "Die Soldatinnen und Soldaten waren im Auftrag der Bundeswehr und damit des Deutschen Bundestages auch in vielen Krisengebieten eingesetzt. Wir wollen sie als unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger hier in Hannover mit Würde und Respekt verabschieden und Danke sagen."

Die Landeshauptstadt hatte seit 1983 offiziell die Patenschaft für die Panzerdivision übernommen. Das Sommerbiwak im Stadtpark gehörte alljährlich zu den beliebten Veranstaltungen des öffentlichen Lebens in der Landeshauptstadt.

"Nach fast sechs Jahrzehnten 1. Panzerdivision in Hannover fällt es uns natürlich schwer, die Landeshauptstadt, im Herzen Niedersachsens gelegen, mit ihren Menschen, ihrer Kultur und Gesellschaft zu verlassen. Als militärische Einrichtung und als Bürger fühlten wir uns stets als fester Bestandteil der Stadt und haben von Beginn an außerordentlich gerne hier Dienst geleistet und hier gelebt", sagt der Kommandeur der 1. Panzerdivision, Generalmajor Johann Langenegger. "Wir alle haben uns in Hannover sehr wohl gefühlt. Immerhin bleiben wir in Niedersachsen und damit der Landeshauptstadt weiterhin verbunden."

Ablauf des Großen Zapfenstreichs

Der Große Zapfenstreich beginnt nach Einbruch der Dunkelheit um 18 Uhr auf dem Trammplatz. Der Trammplatz wird zum Großen Zapfenstreich ausschließlich für die Akteure des militärischen Zeremoniells sowie für Ehrengäste, geladene Gäste und angemeldete Zuschauerinnen und Zuschauer zugänglich sein. Der Einlass ist ab 17 Uhr. Der Große Zapfenstreich dauert rund eine Stunde bis 19 Uhr. Anschließend beginnt der Empfang im Neuen Rathaus für die geladenen Gäste.

Der Trammplatz ist aus Anlass des Zapfenstreichs an diesem Tag für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Rathaus und das Museum August Kestner schließen wegen der Vorbereitungen für die Zeremonie und den Empfang mittags ab 11 Uhr für die Öffentlichkeit.