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Auswertung Bürger-Panel

Großes Interesse an Stadtdialog

Der Stadtdialog "Mein Hannover 2030" startet in diesen Tagen in die Hauptphase der Beteiligung. Aus einer Vielzahl von Veranstaltungen zu den fünf Handlungsfeldern können Interessierte aus unterschiedlichen Zielgruppen die für sie passenden Formate der Beteiligung wählen. Eine Botschafter-Kampagne im Stadtbild mit markanten Aussagen von fünf unterschiedlichen Personen aus Hannover wirbt in den kommenden Wochen "Jetzt aktiv werden!".

Sven Krüger und Stefan Schostok präsentieren die Botschafter-Kampagne zum Stadtdialog © LHH (Neue Medien)

Sven Krüger (Steuerung "Mein Hannover 2030") und Oberbürgermeister Stefan Schostok präsentieren die Botschafter-Kampagne zum Stadtdialog

Passend dazu liegt jetzt die Auswertung der vierten Befragung des sogenannten Bürger-Panels vor, die vom 18. November bis 2. Dezember 2014 stattgefunden hat. Mit ihr wollte die Verwaltung noch inmitten der Auftaktphase des Stadtdialogs zu "Mein Hannover 2030" herausfinden, wie es um das Interesse und die Bereitschaft steht, sich generell für die Entwicklung der Stadt einzusetzen, und ob Handlungsfelder und Leitfragen von "Mein Hannover 2030" richtig ausgewählt sind.

"Hannoveranerinnen und Hannoveraner habe Erfahrungen in Bürgerbeteiligung und bürgerschaftlichem Engagement. Und sie sind in hohem Maße interessiert an der Entwicklung ihrer Stadt", fasste Oberbürgermeister Stefan Schostok am 24. Februar das Ergebnis der Befragung zusammen. "Bereits in der frühen Phase war der Stadtdialog 'Mein Hannover 2030' bekannt, und seine Leitthemen stoßen auf großes Interesse. Die Befragung zeigt uns, dass wir mit dem Konzept richtig liegen: die strategischen Leitlinien für die Zukunft Hannovers gemeinsam mit den Menschen in der Stadt zu entwickeln, anhand von Themen, die konkret ihrem Leben in Hannover entsprechen." Viele Befragte wünschen sich noch mehr Informationen über den Stadtdialog. OB Schostok: "Der Informationsbedarf wird spätestens jetzt in der eigentlichen Dialogphase gedeckt werden. Auch werden viele, die im Herbst noch zögerten, sehen: Beteiligung lohnt sich."

Vierte Befragung des Bürger-Panels

Aktuell besteht das Panel aus einem Kreis von 2.350 Menschen ab 18 Jahren und ist repräsentativ nach Alter und Geschlecht zusammengesetzt. Ein Großteil nimmt online an den Befragungen teil. Mehr als drei Viertel (1.750) haben sich an der vierten Umfrage beteiligt.

  • Erfahrungen und Zufriedenheit
    Gefragt nach ihren Erfahrungen mit Beteiligung allgemein geben mehr als 30 Prozent an, schon solche Möglichkeiten wahrgenommen zu haben oder ehrenamtlich aktiv zu sein. Bei allen Formen (wie Informations- und Dialogveranstaltungen, Anhörungsverfahren, Einwohnerfragestunden, Repräsentativerhebungen, Online-Dialog) sind es mehr Männer als Frauen, haben die Altersgruppen zwischen 45 und 75 Jahren die größten Beteiligungserfahrungen. Dabei sind etwa zwei Drittel sowohl mit den stadtweiten und als auch stadtteilbezogenen Möglichkeiten der Beteiligung mehr oder weniger zufrieden.
  • Stadtentwicklung
    Fast 80 Prozent der Befragten interessieren sich mehr oder weniger stark für die "Entwicklung der Stadt", Männer etwas mehr als Frauen, mit wenigen Unterschieden in den Altersgruppen, wobei bei den über 65-jährigen deutlich mehr ein starkes Interesse angeben als bei den 18- bis 24-jährigen.

Mein Hannover 2030

  • Bekanntheit und Informiertheit
    Bereits vor der Umfrage (nach den ersten beiden Auftaktveranstaltungen im Spätherbst 2014) hatten 35 Prozent der Befragten von "Mein Hannover 2030" gehört. Den höchsten Bekanntheitsgrad gibt es bei den über 65-jährigen, den niedrigsten bei den 18- bis 24-jährigen. 40 Prozent fühlen sich bereits gut informiert.
  • Beteiligungsmöglichkeiten
    In der Einschätzung, wie weit man sich am Stadtdialog beteiligen kann, sind 45,5 Prozent noch unentschieden, 34,2 Prozent sehen keine, 20,5 Prozent gute Chancen. Bei den Jüngeren ist die Einschätzung etwas positiver als bei den Älteren.
  • Handlungsfelder und Leitfragen
    • Alle fünf Handlungsfelder und Leitfragen werden von deutlich mehr als der Hälfte der Befragten als "wichtig" oder "sehr wichtig" bewertet. Am stärksten "Wohnen, Versorgung, Mobilität" (94,9 Prozent) und "Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Umwelt" (86 Prozent), gefolgt von "Bildung und Kultur" (83,8 Prozent), "Finanzen" (68,8 Prozent) und "Inklusion, Integration und Teilhabe" (57,1 Prozent).
    • Wichtigste Leitfragen sind "Wie schaffen wir gute Bildung und lebendige Kultur?" (86 Prozent) und "Was wollen und was können wir uns leisten?" (75 Prozent), gefolgt von "Wie stärken wir selbständiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe?" (71,7 Prozent), "Wie machen wir Hannover zu einem Zuhause für viele?" (67,6 Prozent), "Wie wollen wir wachsen?" (52,5 Prozent).
    • Frauen messen den Handlungsfeldern "Bildung und Kultur" sowie "Inklusion, Integration und Teilhabe" eine höhere Bedeutung zu als Männer. Umgekehrt stoßen Themen aus den Bereichen "Wirtschaft", "Arbeit", "Finanzen" und "Wissenschaft" bei Männern auf größeres Interesse.
    • Bei der Frage nach dem persönlich wichtigsten Handlungsfeld wählt eine Mehrheit "Wohnen, Versorgung, Mobilität" (52 Prozent), bei der wichtigsten Leitfrage stimmen 32,7 Prozent für "Wie schaffen wir gute Bildung und lebendige Kultur?".