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Ratgeber

KlimaList-Logo © LHH

Das Logo, dass das Kooperationsprojekt symbolisiert

Gewerbegebiet in der List

Großes Interesse an gemeinsamem Projekt

Die erste Kooperationskonferenz im Gewerbegebiet Lister Damm/Am Listholze stieß auf großes Interesse. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte die Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Sabine Tegtmeyer-Dette, am 18. März in der BMW-Niederlassung am Lister Kirchweg begrüßen. Darunter waren mehrheitlich Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Stadtteil, aber unter anderen auch Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kirchenvertreterinnen und -vertreter, die sich das Projekt präsentieren ließen.

Sabine Tegtmeyer-Dette überreicht BMW-Niederlassungsleiter Uwe Wegener ein Schild mit dem neu gestalteten Logo "KlimaList" © LHH

Sabine Tegtmeyer-Dette überreichte BMW-Niederlassungsleiter Uwe Wegener ein Schild mit dem neu gestalteten Logo "KlimaList"

Veronika Wolf, die mit ihrem Büro "Zero Emission GmbH" dieses vom Bundesumweltministerium geförderte "Klimaschutz-Teilkonzept" durchführt, stellte Inhalte und Vorgehen in diesem Projekt vor. Im Anschluss haben die Teilnehmenden bereits erste Ideen und Ansätze entwickelt, die jetzt in betrieblichen Kooperationen konkretisiert werden sollen.

Die Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette bedankte sich an diesem Abend ausdrücklich für das Engagement des Gastgebers und überreichte BMW-Niederlassungsleiter Uwe Wegener ein Schild mit dem neu gestalteten Logo "KlimaList", das dieses Kooperationsprojekt symbolisiert.

Hintergrundinformationen

Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover hat 2012 einen ehrgeizigen Prozess zur Entwicklung des Gewerbegebietes Lister Damm/Am Listholze gestartet. Im engen Dialog will sie zusammen mit den ansässigen Unternehmen das Gewerbegebiet unter dem Leitbild "Integriertes und nachhaltiges Gewerbegebiet" zu einem Vorzeigeprojekt entwickeln. Um diesen Prozess zu unterstützen, werden von der Stadtverwaltung in den kommenden Jahren Maßnahmen und Veranstaltungen zum Klimaschutz angeboten. Aber auch andere Themen wie exemplarische Flächenaktivierung für Unternehmen, Imagebildung oder qualitative Standortaufwertung sollen in den Gesamtprozess einfließen.

Die erste Maßnahme mit der Erstellung eines Masterplans für das Gewerbequartier ist nun gestartet. Im Fokus steht dabei die Frage, wie durch überbetriebliche Kooperation von ansässigen Unternehmen im Quartier klimaschützende Maßnahmen etabliert werden können. Mitmachen soll hier kein Selbstzweck bleiben: Neben der guten Sache fürs Klima sollen Unternehmen durch die Einsparung von Energie und Ressourcen gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile realisieren können. Die Klimaschutzmaßnahmen sollen insgesamt dazu beitragen, die Qualität des Quartiers für alle Nutzerinnen und Nutzer zu erhöhen.

Maßnahmen könnten beispielsweise die Organisation eines Jobtickets, eine zentrale Versickerung von Regenwasser, eine Wärmeversorgung auf regenerativer Basis durch ein gemeinsames Wärmenetz, eine Flächen- oder Material-Tauschbörse oder eine Einkaufsgemeinschaft für "grünen Strom" sein. Voraussetzung für das Gelingen dieses Pilotprojekts ist es, dass die Unternehmen und anderen Anliegerinnen und Anlieger des Quartiers ihre Vorstellungen und Anregungen in den Masterplan einbringen und aktiv mitwirken.