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Startschuss

Hannoversche Wohnbauoffensive 2016

Mit einem Spitzentreffen von Stadt und Wohnungswirtschaft sind am Mittwoch, 14. Oktober auf Initiative von Oberbürgermeister Stefan Schostok die Gespräche für eine "Hannoversche Wohnbauoffensive 2016" in Hannover gestartet. In den kommenden Monaten sollen Vereinbarungen erarbeitet werden, um den Wohnungsbau in der Landeshauptstadt anzukurbeln. Das Konzept soll nach dem Willen aller Beteiligten im ersten Quartal 2016 stehen und für Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft eine gemeinsame Grundlage für die Wohnungsbaupolitik der kommenden Jahre in Hannover sein.

Bauarbeiten im Neubaugebiet zero:e-Park © LHH (Bereich Geoinformation)

Hannoversche Wohnbauoffensive 2016

Partner der Wohnbauoffensive sollen private, genossenschaftliche und öffentliche Wohnungsbauunternehmen ebenso wie deren Spitzenverbände werden, die auch bei der ersten Gesprächsrunde im Neuen Rathaus vertreten waren. OB Schostok hatte die Idee zu einer solchen konzertierten Aktion von Stadt und Wohnungswirtschaft vor wenigen Wochen in seiner Rede zum Haushalt 2016 dem Rat der Landeshauptstadt präsentiert.

Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen

"Ich freue mich, dass die Spitzen aller wichtigen Wohnungsunternehmen und Verbände meiner Einladung zu einem solchen Bündnis gefolgt sind. Wir können an die guten Erfahrungen von Stadt und Wohnungswirtschaft beim Wohnkonzept 2025 anknüpfen", erklärte Oberbürgermeister Stefan Schostok nach dem Treffen. "Wir brauchen in Hannover in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten. Wir sind uns einig, dass wir verlässliche Verabredungen brauchen, um den Wohnungsbau in der Landeshauptstadt noch stärker und schneller voranzubringen. Ich freue mich deshalb auf konstruktive Gespräche." Die Wohnungswirtschaft begrüßte die Initiative der Stadt und betonte ihr Interesse an tragfähigen Vereinbarungen, um schnell mehr Wohnraum in Hannover zu schaffen.

Ziel sind 1.000 plus X neue Wohnungen im Jahr

Im vorigen Jahr sind in Hannover gut 600 bis 700 Wohnungen fertiggestellt worden. Notwendig sind nach Einschätzung der Stadtverwaltung pro Jahr mindestens 1.000 zusätzliche Wohnungen, die für ganz unterschiedliche Bevölkerungsgruppen bezahlbar sein müssen: von Singles über Studierende, junge Familien bis hin zu Wohnungen für Senioren.

Verabredet wurde bei der Auftaktrunde für die "Hannoversche Wohnbauoffensive 2016" ein Zeitplan mit monatlichen Treffen, bei denen alle wichtigen Themen für den Wohnungsbau beraten werden: Ziele und Forderungen von Stadt und Wohnungswirtschaft, Neubauförderung, Entwicklung des Wohnungsbestandes, Ausweisung von Wohnflächen, Baustandards, Baukultur, Anforderungen und Förderung bei Klimaschutz und Energie-Standards. Zur Diskussion und Vorbereitung konkreter Vereinbarungen wird ein Arbeitsausschuss eingerichtet.

Teilnehmer der Auftaktrunde waren neben Oberbürgermeister Schostok und Stadtbaurat Uwe Bodemann unter anderem die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsunternehmen (ArGeWo) in der Region Hannover, der Verein Wohnungsbaugenossenschaften Hannover und Region e.V., der Verband der Wohnungswirtschaft (VdW) Niedersachen/Bremen, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) Niedersachsen/Bremen sowie die städtische Gesellschaft für Bauen und Wohnen (GBH).