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Ratgeber

Sanierung

Leineufermauer: Stand der Arbeiten

Im Zuge der Sanierung Leineufermauer am Leibnizufer (Schlossbrücke) sind die archäologischen Arbeiten inzwischen abgeschlossen worden.

Hinter der Spundwand ist auch bereits das Fundament für das neue Bauwerk enstanden. Insgesam werden dort etwa 70 Tonnen Bewehrungsstahl und 800 Kubikmeter Beton (enstspricht 80 Fahrmischerfuhren) verbaut. Die Mauer wird nach Abschluss der Arbeiten 60 Meter lang, zirka sechs Meter hoch und knapp einen Meter breit sein.

"Die Dimensionen der gesamten Baumaßnahme sind jetzt gut zu erkennen", sagt Projektleiter Stefan Knuffmann vom städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und skizziert den nächsten Schritt: "Abhängig vom Witterungsverlauf ist geplant, mit der Verkleidung der historischen Sandsteinmauern etwa Mitte April zu beginnen." Die gesamte Maßnahme, die rund 2,3 Millionen Euro kostet, soll voraussichtlich im Herbst abgeschlossen werden.

Grabungsarbeiten

Die mehr als ein Jahr andauernden archäologischen Grabungsarbeiten sind jetzt seit drei Wochen abgeschlossen. Mehr als 2.300 Einzelfunde werden in den kommenden Monaten durch Fachleute gereinigt, aufbereitet und ausgewertet. Am 6. Juni soll ein vorläufiger Abschlussbericht zu den archäologischen Erkenntnissen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Historischen Museum Hannover durch die Grabungsfirma und das Landesamt für Denkmalpflege präsentiert werden. Die Stadtverwaltung wird die Gesamtdokumentation der sehr umfangreichen Grabung auf der historischen Leineinsel in etwa vier Monaten dem Landesamt für Denkmalpflege übergeben. Die ursprünglich angestrebte Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme verschiebt sich aufgrund der vorher nicht in dem Umfang absehbaren archäologischen Grabungsarbeiten um einige Monate.