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Auf der "Nassen Wiese"

Neue Obstbäume für Anderten

Seit Ende März stehen im Landschaftsschutzgebiet "Nasse Wiese" in Anderten 17 neue Obstbäume.

Zweige eines Apfelbaums mit Früchten © LHH

Auf der "Nassen Wiese" wurden 17 neue Obstbäume gepflanzt, darunter verschiedene Apfelsorten (Symbolbild)

Entlang der Verbindung vom Wasserweg zum Tiergarten wurden Apfelsorten wie Ingrid Marie, Kaiser Wilhelm, Danziger Kantapfel, Freiherr von Berlepsch sowie der als Boskop bekannte "Schöner von Boskoop" gepflanzt. Drei Hauszwetschen ergänzen das Sortiment. Passantinnen und Passanten dürfen für ihren Eigenbedarf das Obst ernten, bis zur ersten Ernte wird es etwa fünf Jahre dauern. Die jungen Bäume haben derzeit einen Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern.

Die Pflanzung und die dauerhafte Pflege der Bäume erfolgt im Rahmen des Programms "Mehr Natur in der Stadt" zur Förderung der biologischen Vielfalt in Hannover. Ziel ist es, die Sortenvielfalt der Obstgehölze als kulturelles Erbe zu erhalten. Obstbäume sind daneben eine wichtige Bienenweide und Lebensraum für viele Insekten- und Vogelarten. Nicht zuletzt bereichern sie das Landschaftsbild und erfreuen mit ihren Blüten und Früchten alle Sinne.

Die "Freunde Andertens" haben die Pflanzung an dieser Stelle angeregt, die auch von der Unteren Naturschutzbehörde befürwortet wird. Die Kosten für diese Maßnahme einschließlich der erforderlichen Entwicklungspflege in den kommenden drei Jahren liegen bei rund 15.000 Euro.