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Dezernat für Bildung, Jugend und Familie

OB Schostok schlägt Rita Maria Rzyski vor

Die Osnabrücker Stadträtin Rita Maria Rzyski soll auf Vorschlag von Oberbürgermeister Stefan Schostok die Leitung des neuen Dezernates für Bildung, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover übernehmen. Die 55-Jährige verantwortet seit 2008 im Vorstand der Stadt Osnabrück die Bereiche Familie, Bildung, Kultur, Soziales, Gesundheit und Sport sowie Integration und Bürgerengagement. Die parteilose Sozialwissenschaftlerin war zuvor in der Verwaltung ihrer Heimatstadt Duisburg im Kultur- und im Bildungsdezernat tätig.

"Rita Maria Rzyski bringt allerbeste Voraussetzungen für die Leitung unseres künftigen integrierten Dezernates für Bildung, Jugend und Familie mit. Sie hat umfangreiche berufliche Erfahrungen außerhalb und innerhalb der Verwaltungen zweier Großstädte und ist eine starke Persönlichkeit", begründet Schostok seinen Personalvorschlag.

"Frau Rzyski kennt die zukünftig von ihr zu verantwortenden Aufgaben aus langjähriger Erfahrung. Sie war in vielen einschlägigen Verwaltungsbereichen tätig. In Osnabrück ist sie bereits seit sieben Jahren als Stadträtin verantwortlich für die Bereiche, die wir in Hannover künftig in einem Dezernat noch enger miteinander verzahnen wollen", erläutert der OB. Er sei deshalb "sehr zuversichtlich, dass Rita Maria Rzyski die Fraktionen im Rat unser Stadt von ihrer Qualifikation und ihrer Persönlichkeit überzeugen wird."

OB Schostok hat am Freitag, 24. Juli alle Fraktionen des Rates über seinen Personalvorschlag offiziell unterrichtet. Rzyski werde sich im September den Fraktionen persönlich vorstellen. Die Wahl zur Stadträtin in Hannover ist für die Oktober-Sitzung des Rates (8. Oktober) geplant. Auf die bundesweite Ausschreibung für Leitung des neuen Dezernates gingen 78 Bewerbungen ein, davon 38 von Männern und 40 von Frauen.

Vita von Rita Maria Rzyski

Rita Maria Rzyski ist 1959 in Duisburg geboren und aufgewachsen. Sie hat dort bis 2008 gelebt und hat seit ihrem Eintritt in die Duisburger Stadtverwaltung Leitungsfunktionen in den Bereichen Jugend, Bildung und Kultur wahrgenommen. Nach einer Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin arbeitete die Mutter eines Sohnes zunächst in Kindertagesstätten in leitenden Funktionen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit waren dabei Konzipierung und Aufbau einer integrativen Kindertageseinrichtung in Duisburg.

Parallel absolvierte Rzyski ein Studium der Sozialwissenschaften an der Gerhard Mercator Universität (Heute: Uni Duisburg/Essen). Sie wechselte dann 1998 ins Jugendamt der Stadt Duisburg, wo sie zunächst als Koordinatorin der Kinder- und Jugendkultur tätig war.

Von 2000 an arbeitete sie als Kulturreferentin im Kulturdezernat der Stadt Duisburg, ab 2002 als Bildungsreferentin und -planerin im Schul- und Bildungsdezernat ihrer Heimatstadt, wo sie schließlich 2007 die Leitung des Schulverwaltungsamtes übernahm.

2008 folgte der Wechsel nach Osnabrück, wo Rzyski seither als Stadträtin für Familie, Bildung, Kultur, Soziales, Gesundheit, Sport, Integration und Bürgerengagement dem Vorstand der Stadtverwaltung angehört. Rzyski ist seit 2013 allgemeine Vertreterin des Osnabrücker Oberbürgermeisters Wolfgang Griesert.

Hintergrundinformationen zur Neuorganisation der Dezernate

Das neue Dezernat für Bildung, Jugend und Familie startet am 1. November. Die im Frühjahr vom Rat mehrheitlich beschlossene Neuorganisation der Verwaltung sieht darüber hinaus vor, dass die Aktivitäten der Stadt im Bereich der Kultur in einem neuen Fachbereich gebündelt werden. Die Kultur wird ab November von Stadtrat Harald Härke verantwortet, der zugleich Personaldezernent der Landeshauptstadt ist. Die bisherige Stadträtin für Kultur und Schule, Marlis Drevermann (62), geht nach Ablauf ihrer achtjährigen Amtszeit Ende Oktober in den Ruhestand.

Mit der von der Mehrheitskoalition im Rat vorgeschlagenen Zusammenlegung der Bereiche Schule/Bildung und Jugend/Familie sollen alle Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Familien von der Krippe über Schulen bis hin zur Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung unter einem Dach aufeinander abgestimmt werden.