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Landeshauptstadt Hannover

Rat und Verwaltung trauern um Martin Hanske

Bestürzt und mit tiefer Trauer hat Oberbürgermeister Stefan Schostok die Nachricht vom plötzlichen Tod des SPD-Ratsherrn Martin Hanske aufgenommen. Der 61 Jahre alte Rechtsanwalt war am Sonnabend unmittelbar vor einer Jubilar-Ehrung der SPD in seinem Heimat-Stadtteil Bothfeld plötzlich tot zusammengebrochen. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Oberbürgermeister Schostok sprach der Familie in einem Telefonat persönlich sein tiefes Beileid aus.

Martin Hanske © LHH

Martin Hanske (1953-2015)

"Ich bin sehr traurig. Martin Hanske stand mitten im Leben und war als Politiker und Mensch beliebt und geschätzt. Verwaltung und Rat sind tief betroffen und in Gedanken bei seiner Familie. Die Stadt verliert einen erfahrenen Kommunalpolitiker, der sich fast 24 Jahre lang besonders für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in der Landeshauptstadt eingesetzt hat", sagte Schostok am Sonntag (18. Oktober) in Hannover.

Hanske gehörte seit November 1991 ununterbrochen dem Rat der Landeshauptstadt an und wurde hierfür 2011 mit dem Ehrenring der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Im Juni 2014 wählte ihn die SPD-Fraktion Rat zum stellvertretenden Vorsitzenden.

In der laufenden Wahlperiode gehörte Hanske als stellv. Vorsitzender dem Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten und dem Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum (HCC)/Städtische Häfen an sowie als einfaches Mitglied dem Stadtentwicklungs- und Bauausschuss. Ebenso war er stellvertretender Beigeordneter im Verwaltungsausschuss. Er vertrat den Rat der Stadt im Aufsichtsrat der Wirtschaftsfördergesellschaft hannoverimpuls sowie im Beirat der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG).

Hanske wurde im November 1953 in Bielefeld geboren. Nach dem Abitur in Großburgwedel studierte er in Hannover Rechtswissenschaften und legte 1984 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Seither betrieb er in Hannover eine Anwaltskanzlei.

Sein Hobby aber war die ehrenamtliche Kommunalpolitik. Schwerpunkte seiner Arbeit waren Wirtschaft und Arbeit, die Stärkung der Stadt im regionalen und nationalen Wettbewerb und eine integrierte Stadtentwicklung auch für die Stadtteile. Als Wirtschaftspolitiker war Hanske über Parteigrenzen hinweg geschätzt. Er war aktiv unter anderem bei der Arbeiterwohlfahrt und beim Förderverein Kulturtreff Bothfeld.

Martin Hanske hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

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