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Grenzwert wird überschritten

Umweltzone bleibt über 2015 hinaus bestehen

Die Umweltzone bleibt in Hannover auch über das Jahr 2015 hinaus bestehen. Grund ist, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid an der Verkehrsmessstation in der Göttinger Straße noch nicht eingehalten wird. Die Ausnahmeregelungen für Fahrzeuge ohne grüne Plakette bleiben unverändert. Inhaberinnen und Inhaber einer gültigen Ausnahmegenehmigung werden bis Ende April von der Stadt angeschrieben und können über ein beigefügtes Formular ihre Ausnahmegenehmigung kostenlos verlängern lassen.

Grüne Umweltzonen-Plakette an der Windschutzscheibe eines Autos © LHH (Krumland)

Die grüne Plakette für freie Fahrt in der Umweltzone

Mit Durchführung von Luftreinhaltemaßnahmen, insbesondere der Einführung der Umweltzone in 2008, ist die Stickstoffdioxid-Belastung an der Verkehrsmessstation in Hannover deutlich gesunken. Betrug der Jahresmittelwert 2007 noch 56 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³), liegt der aktuelle Jahresmittelwert (2014) bei 45 µg/m³. Damit wird der in der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV) festgelegte Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ immer noch überschritten. Auch für das Jahr 2015, in dem die Fristverlängerung zur Einhaltung des NO2-Grenzwertes abläuft, ist von einem Jahresmittelwert oberhalb des Grenzwertes auszugehen.

"Auf die Umweltzone als eine der wirksamsten Maßnahmen zur Minderung der Luftschadstoffbelastung kann daher weiterhin nicht verzichtet werden", betont die Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. "Sie trägt auch aktuell noch zur Minderung von Stickstoffdioxid bei. Solange der Grenzwert für Stickstoffdioxid nicht eingehalten werden kann, könnte die Abschaffung der Umweltzone zudem ein Vertragsverletzungsverfahren durch die EU sowie Klagen von Umweltverbänden und Bürgerinnen und Bürgern zur Folge haben."

Die Ausnahmeregelungen zum Befahren der Umweltzone bleiben auch für die Jahre 2016-2017 unverändert. Inhaberinnen und Inhaber einer gültigen Ausnahmegenehmigung bis Ende 2015 erhalten Ende April vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ein Formular, mit dem sie darstellen können, dass sich die Voraussetzungen für eine Ausnahmegenehmigung nicht geändert haben und dass sie eine Verlängerung beantragen. Für diese Verlängerung entstehen den Antragstellerinnen und -stellern keine Kosten. Für Neuanträge bleiben die Gebührenbestimmungen unverändert.

Von dem vereinfachten Verfahren für die Verlängerung profitieren die Halterinnen und Halter von etwa 2.300 Fahrzeugen. Um eine nahtlose Bewilligung zu gewährleisten, rät die Stadt, die Anträge möglichst noch im ersten Halbjahr zu stellen.

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