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Presseinfo (27.01.15)

Neue Konzertreihe in der Urlaubsregion Hannover

„BellaBarock“ lädt zu klassischen Konzerten in die Sankt Agatha Kirche im Ortsteil Leveste der Stadt Gehrden.

Sankt Agatha Kirche im Ortsteil Leveste der Stadt Gehrden © Isabell Adolf/HMTG

Sankt Agatha Kirche im Ortsteil Leveste der Stadt Gehrden

Hochkarätige barocke Musik und spätmittelalterliche Fresken: Unter dem Titel „BellaBarock“ startet am 31. Januar eine neue Konzertreihe in der prachtvollen Sankt Agatha Kirche im Gehrdener Ortsteil Leveste. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG), der Sparkasse Hannover, der Region Hannover und der Stiftung Heimat Niedersachsen. Initiatorin ist die Barockoboistin Eva Endel. „Wir möchten in der wunderschönen Kulisse der 786 Jahre alten Kapelle zu ganz besonderen Hör- und Seherlebnissen einladen“, erklärt Endel.
So können sich die Besucher der vorerst drei geplanten Konzerte am 31. Januar, 21. Februar und 25. April jeweils um 18 Uhr auf nationale und international gefragte Ensembles, beeindruckende Gewölbe und spätmittelalterliche Fresken freuen. In unterschiedlichen Besetzungen spielen die Musiker auf historischen Instrumenten barocke Kammermusik mit dem Schwerpunkt Bläserkammermusik.

„Die St. Agatha-Kirche ist ein ganz besonderes Schmuckstück, das vielen bislang noch unbekannt ist. Besucher auf die Schätze in der Urlaubsregion Hannover aufmerksam zu machen und gleichzeitig hochkarätige Kulturerlebnisse zu bieten, ist eine Idee, die wir gerne unterstützen“, sagt Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH.

Um die Konzertreihe regionsweit bekannt zu machen, hat die HMTG Flyer gestaltet und in einer Auflage von 15.000 Stück in Cafés, Restaurants, Bars, Geschäften und lokalen Kultureinrichtungen in der Landeshauptstadt und den weiteren Regionskommunen verteilt. Zudem machen 24.000 Postkarten und Plakate sowie Artikel auf www.hannover.de/urlaubsregion auf „BellaBarock“ aufmerksam.

Ein sakrales Schmuckstück: Die St. Agatha Kirche

Die St. Agatha-Kirche aus dem Jahr 1229 feiert 2015 ihren 786. Geburtstag. Sie wurde im Übergangsstil der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Die gotischen Fresken im Chor und im Orgelgewölbe stammen aus dem 15. Jahrhundert, während die Fresken im Kirchenschiff in den Zeitraum 1370 bis 1430 datiert werden. Wer in das Gewölbe der Kirche blickt, sieht 4 heilige Märtyrerinnen mit ihrem Gefolge. Im Chor bekommt man einen Eindruck vom christlichen Weltbild der damaligen Zeit und seinem klaren Dualismus von Himmel und Hölle bzw. Christus als Weltenretter. Später sind die Abbildungen mit weißer Farbe übermalt worden. Dank dieser Übermalung sind die Kunstwerke weitgehend in ihrem Originalzustand erhalten geblieben. Im Jahr 1924 wurden dann die übermalten Fresken entdeckt und freigelegt. Heute haben die Portraits für Wissenschaftler, Filmregisseure, Schauspieler und Kostümbildner eine große Bedeutung, weil sie die Mode der Zeit um 1400 originalgetreu wiedergeben.

Die Konzerte

„Vater und Sohn“, 31.01.15 | Konzertbeginn: 18.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde

Wilbert Hazelzet (Traversflöte) und Pieter-Jan Belder (Cembalo) sind zwei niederländische Künstler, die in der internationalen Barockszene ausgesprochen gefragt und gewöhnlich in den großen Konzertsälen Europas zuhause sind. Trotzdem wissen sie den Reiz eines besonderen Raumes zu schätzen und freuen sich auf die wunderbare Atmosphäre in der Sankt Agatha Kirche. Die klangliche Vielfalt und Raffinesse der beiden herausragenden Musiker sind ein ganz besonderes Hörerlebnis. Am 31. Januar spielen sie Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel.

„la festa musicale“, 21.02.15 | Konzertbeginn: 18.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde

Bei „la festa musicale“ steht Spielfreude und Virtuosität im Vordergrund. Und genau das verkörpert dieses junge Ensemble aus Norddeutschland. Es tritt nicht nur in der großen Orchesterbesetzung auf, sondern sucht immer wieder den intimeren Rahmen, der es erlaubt, sich in der immensen Schatztruhe der barocken Kammermusik auszutoben. Anne Marie Harer (Barockgeige), Eva Endel (Barockoboe), Christoph Harer (Barockcello) und Renate Meyerhöfer-Bratschke (Cembalo) haben sich Georg Philipp Telemann ausgesucht, dessen Werke in buntester Besetzung immer noch zu selten aufgeführt werden. Zusammen mit Arcangelo Corellis „La Follia“ und den charmanten Trios der katalanischen Brüder Juan und José Pla erwartet die Besucher ein Feuerwerk barocker Kunst.

„Concert Royal“, 25.04.15 | Konzertbeginn: 18.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde

Der König kommt! Und zwar fast jeden Sonntag zu den Hausmusiken von François Couperin, der zu Ehren Ludwig des Vierzehnten seine „Concert Royaux“ komponierte. Als Kunstliebhaber erster Güte ließ Louis XIV sich seine musikalische Unterhaltung einiges kosten und ermöglichte dadurch seinen Musikern die Erschaffung eines reichhaltigen Kammermusikrepertoirs, von dem die Zuhörer am  25. April in den Genuss einiger auserwählter Stücke kommen werden. Eva Endel (Barockoboe), Susanne Horn (Viola da Gamba) und Gero Parmentier(Laute) spielen königliche Werke von François Couperin, Jacques Hotteterre, François Chauvon und Marin Marais. Die Besucher werden entführt in die schillernde Welt des französischen Hofes zur Zeit des Sonnenkönigs mit rauschenden Ballkleidern, Perücken, Puder und Tanz.

 

Die Konzerte sind kostenlos, der Kirchenkreis Ronnenberg freut sich jedoch über Spenden. Alle Details finden Sie in dem mitgeschickten Flyer.

Veröffentlicht: 27.01.2015