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Schauspiel Hannover

Hannover-Inszenierung reist nach Berlin

Thom Luz' Inszenierung von Judith Schalanskys "Atlas der abgelegenen Inseln" ist zum 52. Theatertreffen in Berlin eingeladen.

Sechs bleiche Menschen auf einer Treppe im Nebel. © Karl-Bernd Karwasz

Judith Schalanskys Roman "Atlas der abgelegenen Inseln" wird von Thom Luz als mehrstimmiges Hörstück auf drei Stockwerken inszeniert.

Mit seiner Inszenierung von Judith Schalanskys "Atlas der abgelegenen Inseln" hatte Regisseur Thom Luz am 19. September 2014 seine erste Arbeit am Schauspiel Hannover zur Premiere gebracht – im Mai reist er mit der Produktion zum 52. Theatertreffen nach Berlin. Die Jury nominierte das "mehrstimmige Hörstück auf drei Stockwerken für vier Schauspieler und ebenso viele Musiker" als eine der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison. "Wir freuen uns sehr, dass das Wagnis dieses außergewöhnliche Buchprojekt von Judith Schalansky in Theater zu verwandeln, in dieser Form gewürdigt wird. Thom Luz hat daraus einen Gesamtklang aus Sprache, Musik und Raum entwickelt", heißt es in der Begründung. Am Schauspiel Hannover sind die poetischen Miniaturen über die Ferne auf den drei Etagen der Cumberlandschen Galerie zu sehen, die einst das Heimatmuseum beherbergte.  

Thom Luz im Anmarsch

Für den 32-jährigen Schweizer ist es nicht die erste Ehrung: Seine Produktionen von Laura de Wecks "Archiv des Unvollständigen. Ein Sprach-Musikabend" und "When I die" erhielten Einladungen zum Heidelberger Stückemarkt, den Mülheimer Theatertagen und zu den Autorentheatertagen 2014 nach Berlin. Im selben Jahr wurde er zum Nachwuchsregisseur des Jahres gekürt. In Hannover trat er erstmals 2009, mit seinem Regiedebüt "Patience Camp 2009" beim Festival Theaterformen, in Erscheinung. Ab der Spielzeit 2015/16 geht er als Hausregisseur an das Theater Basel.

Das Stück in Hannover

Atlas der abgelegenen Inseln wurde am 19. September am Schauspiel Hannover uraufgeführt. Die nächsten Vorstellungen sind am 17. Februar und 31. März, jeweils um 20 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie zu sehen.

(Veröffentlicht: 2. Februar 2015)

Cumberlandsche Galerie © HMTG / Martin Kirchner