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Rasante Neulinge beim Schützenfest Hannover

Das 486. hannoversche Schützenfest ist eröffnet. Wir haben einen Blick auf die fünf spektakulärsten Fahrgeschäfte geworfen, die dieses Jahr ihre Premiere auf dem Schützenplatz feiern.

Höher, schneller, weiter: Unter den 25 Hoch-, Rund- und Belustigungsgeschäften, die vom 3. bis 12. Juli auf dem Schützenplatz Hannover gastieren, sind ein paar beachtenswerte Neuzugänge. Wir stellen die rasanten Newcomer vor.

Atemberaubend hoch

Erstmals mit dabei ist "Skyfall", der höchste reisende Freifallturm der Welt. Mit einer Gesamthöhe von 80 Metern ist der scheinbar harmlose Turm gleichzeitig das höchste Fahrgeschäft auf dem gesamten Schützenplatz. Somit bietet der 115 Tonnen schwere Koloss, der 2013 seine Jungfernfahrt feierte, den besten Ausblick auf den Festplatz – wenn auch nur für ein paar Sekunden. Nach einer gemächlichen Aufwärtsfahrt haben die Gäste kurz Zeit, um die Aussicht zu genießen. Dann klickt der Passierschlitten aus, wird von der Erdanziehung beschleunigt und stürzt in die Tiefe. Berührungslose Magnetbremsen fangen die Gondel sanft wieder auf und bringen sie über hydraulische Endpuffer zum Stehen. 

Ziemlich außerirdisch

Wer seinen Adrenalinspiegel lieber etwas schonen will, ist mit dem "Encounter" gut beraten. Das Fahrgeschäft, das übrigens im norddeutschen Rheda-Wiedenbrück gebaut wurde, kommt völlig ohne Sicherheitsbügel und steile Abfahrten aus. Der Nervenkitzel entsteht gewissermaßen im Kopf. Hinter der Absperrung werden die bis zu 80 Gäste zu Studenten, die in der alten Fabrik Bekanntschaft mit einem virtuellen Professor machen, der an nichtirdischen Lebensformen forscht. Sein neues Projekt ist ein Alien, das in einem riesigen Reagenzglas ruht. Als das Licht zu flackern beginnt, ertönt die Warnung "Energieabfall, wir müssen das Experiment stoppen!". Leider zu spät. Das Wesen entwischt. Die Gäste müssen aus dem dunklen Vorlesungssaal entkommen ...

Unheimlich schnell

Nur halb so gruselig wie der "Encounter", aber dafür genauso rasant wie "Skyfall" ist der "Höllenblitz", der halb Achterbahn und halb Geisterbahn ist. Mit Ausmaßen von 50 Metern Breite, 30 Metern Tiefe und einer Fronthöhe von 32 Metern ist das Fahrgeschäft die größte transportable Indoor-Schienenbahn der Welt. Richtig gelesen, die Strecke führt ins Innere. Genauer gesagt: Ins Innere einer alten Mine. Und wie es sich für eine solche gehört, ist Licht Mangelware. Die drei Züge der Achtergeisterbahn, deren Aufbau alleine schon zwölf Tage in Anspruch nimmt, bestehen aus 15 Wagen in denen jeweils zwei Fahrgäste Platz finden. Damit einem im Dunkeln auch wirklich nichts von den Geheimnissen der alten Mine entgeht, drehen sich die bis zu 80 Stundenkilometer schnellen Wagen außerdem ständig um die eigene Achse. Das Konzept kam so gut an, dass der "Höllenblitz" inzwischen einen eigenen offiziellen Fanclub hat.

Gefährlich kurvig

Etwas beschaulicher geht es in der "Wilden Maus XXL" zu. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der familienfreundlichen Achterbahn um die größte reisende Version der "Wilde Maus"-Bahn – 30 Meter hoch, fast 600 Meter lang und bis zu 60 Stundenkilometer schnell. Im Gegensatz zu den altbekannten "Mäusen" bietet die XXL-Variante neben den engen charakteristischen Kurven zwei zusätzliche Täler, die auf einer Gesamtlänge von 50 Metern angelegt sind. Obendrein  wird die Fahrtstrecke von über acht Meter hohen Wasserfontänen gesäumt, die gelegentlich für eine unfreiwillige Erfrischung sorgen. Der Spaß beginnt allerdings schon beim Warten. Unmittelbar hinter dem Kasseneingang sind verschiedene Belutigungselemente platziert, die die Zeit bis zum Einstieg in einen der Wagen, überbrücken sollen. Jede der zehn beleuchteten Gondeln bietet Platz für bis zu vier Personen. Die reine Fahrzeit beträgt etwas über zweieinhalb Minuten.

Total überdreht

Adrenalin wird im "Booster" nicht durch Höhe, sondern durch Überschläge produziert. Das Karussell besteht aus vier Kreuzen, die auf einer drehbaren Plattform montiert sind. An jedem der Kreuze hängen vier der insgesamt 16 Gondeln, die Platz für jeweils zwei Personen bieten. Sobald sich der "Booster" in Bewegung setzt, dreht sich nicht nur nur die Plattform, sondern auch die einzelnen Kreuze. Das Rundgeschäft wird dabei immer schneller, so dass sich die Gondeln seitlich überschlagen.

Festplatz. © Hannoversches Schützenfest e.V.