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Kontrolle und Prävention

Woche der Verkehrssicherheit

Vom 23. bis zum 27. Februar hat die Polizei Hannover in der Region Hannover die Vehrkehrssicherheitswoche veranstaltet.

Blitzer © Polizeidirektion Hannover (Quelle)

Geschwindigkeitskontrolle mit mobilen "Blitzern"

Aufgrund der gestiegenen Anzahl von Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden und mit getöteten Personen stand die letzte Februarwoche in der Polizeidirektion Hannover ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Hauptgrund für diese Zunahme sind nach Aussage der Polizei überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit und geringen Sicherheitsabstandes.

Gesamtbilanz

Die Polizei Hannover zeigt sich mit der Verkehrssicherheitswoche zufrieden. "Ziel der Verkehrssicherheitswoche war es, die Verkehrsteilnehmer weiter zu sensibilisieren und auf gezeigte Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Das ist uns gelungen. Die Kontrollen in dieser Woche haben gezeigt, dass viele Verkehrsteilnehmer mit Verständnis auf die polizeilichen Maßnahmen reagierten, wir jedoch trotzdem eine Vielzahl an Verkehrsverstößen festgestellt haben", bemerkt der Leiter des Dezernats "Einsatz und Verkehr", Leitender Polizeidirektor Uwe Lange, am letzten Tag der Aktion in seinem Resümee.

Fokus der Verkehrssicherheitswoche auf Geschwindigkeitskontrollen

Ihr besonderes Augenmerk hatte die Polizeidirektion Hannover im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche vom 23. bis 27. Februar auf das Thema Geschwindigkeit gelegt. Weitere Schwerpunkte waren die Themen Ablenkung, Vorfahrt/Vorrang/ Abbiegen, Abstand und Radfahrer sowie andere ungeschützte Verkehrsteilnehmer.

Täglich wechselnde Schwerpunkte

Täglich war ein anderes Thema Schwerpunkt der polizeilichen Kontrollen und der Prävention auf den Straßen der Stadt Hannover und des Umlandes sein.

Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und die Verkehrssicherheit erhöhen

Die Polizeidirektion Hannover wollte mit der Verkehrssicherheitswoche die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und die Verkehrssicherheit erhöhen. Das vorrangige Ziel der Aktion war nicht, möglichst viele Verwarn- und Bußgelder einzunehmen, sondern die Sicherheit auf den Straßen in und um Hannover nachhaltig zu erhöhen.

Fünfter Tag: Abstand

Am fünften und letzten Tag, am 27. Februar, hat die Polizei verstärkt Radfahrer und anderen "ungeschützten Verkehrsteilnehmern" kontrolliert. 48 Polizeibeamte haben dabei das Verhalten von motorisierten Zweiradfahrern, Radfahrer und Fußgänger sowie anderen Verkehrsteilnehmern überprüft. Dabei wurden 146 Verstöße im Verwarngeldbereich, 13 Verstöße im Bußgeldbereich (ab 60 Euro) geahndet.

Vierter Tag: Abstand

Der vierte Tag stand im Zeichen der Unfallursache Abstand. Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes haben dazu an der BAB 2 - in Höhe Parkplatz "Bückethaler Knick" - von 8 bis 13 Uhr Abstandmessungen durchgeführt und dabei insgesamt 117 Verstöße festgestellt. 66 LKW- und 51 PKW-Fahrer hielten sich nicht an den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand. Auf die Fahrer kommen, je nach Abstand, Ordnungswidrigkeitenverfahren zu, die mit Bußgeldnern geahndet werden. Bei schwerwiegenderen Verstößen drohen zudem Fahrverbote und Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg.

Neben den Abstandsverstößen leiteten die Polizisten zwei Strafverfahren wegen Manipulation an elektronischen Fahrtenschreibern in LKW ein. Wegen Überladung bzw. nicht eingehaltener Lenk- und Ruhezeiten mussten jeweils zwei ausländische Brummifahrer eine Sicherheitsleistung entrichten.

Dritter Tag: Vorfahrt, Vorrang und Abbiegen

Am dritten Tag, am 25. Februar, richtete die Polizei ihr Augenmerk auf die Unfallursachen Vorfahrt, Vorrang und Abbiegen. Dabei haben insgesamt 118 Polizeibeamte 481 Verstöße - überwiegend Vorfahrt-/Vorrangverstöße - geahndet. Davon liegen 400 im Verwarn- und 81 Verstöße im Bußgeldbereich. Im Einzelnen registrierten die Beamten: 67 Verstöße gegenüber Radlern, 27 gegenüber Fußgängern sowie 302 gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. In weiteren 85 Fällen bemerkten die kontrollierenden Beamten "falsches Verhalten" von Autofahrern, zum Beispiel das "Nicht-Blinken", ohne dass dieses im Zusammenhang mit anderen Verkehrsteilnehmern stand. Neben 212 Vorfahrtsverstößen ahndeten die Beamten auch 147 Abbiege- und 37 Rotlichtverstöße.

Die übrige Bilanz der Kontrolle außerhalb des Schwerpunktthemas: Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit (1,67 Promille) im Verkehr, zweimal Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie 15 Verstöße gegen die Gurtanschnallpflicht. An der Mecklenheider Straße wurde ein Autofahrer bei erlaubten 50 km/h mit Tempo 90 angehalten und muss nun mit einem einmonatigen Fahrverbot und einem Bußgeldbescheid in Höhe von 160 Euro rechnen.

Zweiter Tag: Ablenkung

Das Thema "Ablenkung" stand im Vordergrund der Kontrollen am dritten Tag, am 24. Februar. Insgesamt haben 128 Polizeibeamte an 67 Kontrollstellen Verkehrsteilnehmer überprüft. Dabei stellten die Polizisten 164 Handyverstöße fest, die bei 162 Autofahrern jeweils mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und bei zwei Radfahrern mit einem Verwarngeld in Höhe von 25 Euro geahndet wurden. Zehn Fußgänger telefonierten mit ihrem Mobiltelefon, während sie die Straße bei Rotlicht überquerten. Sie erhielten eine Verwarnung in Höhe von jeweils fünf Euro.

Bei den durchgeführten Kontrollen ahndeten die Beamten zudem fünf Rotlichtverstöße. 105 Personen waren nicht angeschnallt und wurden mit 30 Euro verwarnt. Gegen einen Fahrer leiteten sie ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und gegen zwei Fahrer eine Ordnungswidrigkeit wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln ein und vollstreckten einen Haftbefehl (Geldstrafe).

Erster Tag: Geschwindigkeitskontrollen

Am ersten Tag der Verkehrssicherheitswoche, am 23. Februar, hatte die Polizei Hannover den Schwerpunkt auf Geschwindigkeitskontrollen gelegt. Insgesamt haben 52 Polizeibeamte an 24 Messstellen die Geschwindigkeit von 1.367 Verkehrsteilnehmern gemessen. Dabei wurden 130 Verstöße im Verwarngeldbereich, und 43 Verstöße im Bußgeldbereich (ab 60 Euro) geahndet.

Mit einem Fahrverbot muss lediglich ein Fahrzeugführer rechnen, der als trauriger "Spitzenreiter" an der Ritter-Brüning-Straße mit 86 km/h anstatt den erlaubten 50 km/h unterwegs gewesen war.

Daneben wurden insgesamt 17 Autofahrer mit einem Bußgeld belegt, da sie während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzt haben.

(Veröffentlicht am 23. Februar 2015, aktualisiert am 2. März)