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Großraum-Verkehr Hannover

Fahrgastzahlen im GVH gestiegen

Der Großraum-Verkehr Hannover kann für das Jahr 2013, wie bereits in den Vorjahren, steigende Fahrgastzahlen verzeichnen.

Auch 2013 ist die Zahl der Fahrgäste im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) weiter gestiegen. Nachdem 2012 die 200-Millionen-Marke geknackt werden konnte (200,8 Mio. Fahrgäste), waren es im vergangenen Jahr 201,8 Mio. Kunden, die Züge, Bahnen und Busse im Verkehrsverbund nutzten. Auch die Entwicklung der Einnahmen verlief erfreulich: von 217,8 Mio. Euro (2012) auf 228,2 Mio. Euro (2013), was einer Steigerung von 4,8 Prozent entspricht.

Trends nach Fahrkartensegmenten

Differenziert nach einzelnen Fahrkartensegmenten lassen sich folgende Trends erkennen:

  • Die Zahl der Käufer von Monatskarten ist gestiegen.
  • Im Ticketbereich stieg die Nachfrage nach Fahrausweisen für Kinder.
  • Der SozialTarif wurde stärker nachgefragt.
  • Das Geschäft mit Großkunden, d.h. mit Unternehmen und Einrichtungen aus der Region, hat sich positiv entwickelt.

Positive Entwicklung im Großraum-Verkehr

"Mit den Entscheidungen der letzten Jahre, Fahrausweise im GVH stärker zielgruppenspezifisch zu differenzieren, also den Kundenbedürfnissen anzupassen, haben wir den richtigen Weg eingeschlagen", fasst Regionspräsident Hauke Jagau die positive Entwicklung im Großraum-Verkehr zusammen. "Es war und ist uns ein Anliegen, allen Bürgerinnen und Bürgern, auch denen mit begrenzten finanziellen Mitteln, ein attraktives Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr bieten zu können."

Hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung

Die stetigen Fahrgaststeigerungen im Verbund belegen die hohe Akzeptanz des ÖPNV in der Region Hannover. "Wir stellen außerdem fest, dass sich das Mobilitätsverhalten unserer Kunden ändert. Sie wechseln tageweise situativ das Verkehrsmittel für gleiche Wege: Bei gutem Wetter das Fahrrad, bei kurzen Strecken auch mal zu Fuß oder aber zu speziellen Anlässen auch mal ein Carsharing-Fahrzeug", betont GVH-Geschäftsführer Ulf Mattern. Der GVH reagiert auf diesen Trend und wird sich in den nächsten Jahren vom klassischen Verkehrsverbund zu einem Mobilitätsverbund entwickeln. Bestehende Kooperationen mit Carsharing-Anbietern werden fortgesetzt und ausgebaut. Mögliche weitere Partner und Angebote werden in das Verbundangebot einbezogen.