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Stiftung Niedersachsen

Soziokulturelle Projekte ausgezeichnet

Sieben soziokulturelle Projekte mit Modellcharakter hat die Stiftung Niedersachsen am 27. Mai ausgezeichnet, gleich drei davon kommen aus Hannover.

Eine Gruppe von Menschen vor einem Blumenkübel, sieben von ihnen halten eine Trophäe in der Hand. © Stiftung Niedersachsen (Quelle)

Referatsleiterin Heike Fliess vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (li.) und Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen Joachim Werren (3. v. re.) im Rahmen der Ausgezeichneten.

Eine Fachjury hatte sieben Projekte aus ganz Niedersachsen ausgewählt, die nunmehr im Rahmen des Programms „sozioK“ durch die Stiftung Niedersachsen gefördert werden. Die Unterstützung umfasst pro Projekt bis zu 20.000 Euro, die Kostenübernahme für eine Stelle im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres für Kultur, eine Praktikantenstelle sowie das Angebot von drei Fortbildungen. Aus Hannover kommen die folgenden Projekte.

HausMusikBesuch

Die Wortschöpfung "HausMusikBesuch" verbindet zwei Dinge: "Hausmusik...", als eher geschlossenes System, mit all ihren musikgeschichtlichen und kultur‐soziologischen Konnotationen, bekommt "...Besuch" von außen. Konkret bedeutet das für das Projekt des Stadtteilzentrums Nordstadt e.V.: Die beiden Musiker Carsten Bethmann und Holger Kirleis suchen vier verschiedene Wohnformen von Studi-WG bis zum gutbürgerlichen Heim in Hannovers Nordstadt auf, um sich mit den dortigen Bewohnern auszutauschen. Aus der Verbindung der vor Ort vorgefundenen Musik mit den musikalischen Vorstellungen der Bewohner und den Erfahrungen und Ideen der beiden Musiker soll an den vier Orten jeweils ein eigenständiges und partizipatives Hauskonzert entstehen.

PENvolution

Das Projekt von atelier-dreieck ist als internationale Kunstausstellung mit verschiedenen Foren angelegt. Um die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung zu beleuchten, stehen als Mittel die bildende Kunst, Schwarmkunst, Podiumsdiskussionen, Filme und Theater, Lesungen und Poetry Slams, Twitter und Blogs zur Verfügung.  Der Beteiligung von fremden Kulturen kommt bei PENvolution eine besondere Bedeutung zu. Sie führt zu einer Bereicherung, da neue, andere, bessere Fragen und Antworten künstlerisch erfahrbar gemacht werden.

Upgrade Pavillon

Die digitale Welt stellt mithin wichtige und drängende Fragen an die soziokulturelle Praxis, denen der Pavillon im Projekt nachgehen will. Der Selbstbezug im Projektnamen drückt das Ziel aus, nachhaltige Impulse für die soziokulturelle Praxis im Pavillon zu generieren. Der Pavillon möchte sich für die Netzgemeinde(n) öffnen, aber auch Angebote für die sich selbst nicht als "digital‐natives" begreifenden Nutzer des Pavillons machen – Angebote zur Erweiterung von Wissen und Fähigkeiten. Im Mittelpunkt stehen ein künstlerisches Beteiligungsprojekt rund um den QR-Code und das Festival "Spamfilter – eine Woche Netzkultur" mit Musik, Film und Kunst rund um digitale Medien.