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250. Geburtstag

Aus Herzoglichem Leyhaus wird NORD/LB

Am 9. März 1765 gründete Herzog Carl I zu Braunschweig und Lüneburg das Herzogliche Leyhaus in Braunschweig - eine Keimzelle der heutigen NORD/LB.

Nord/LB © HMTG / Kirchner

Nord/LB

Die NORD/LB blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. 1970 ging die Norddeutsche Landesbank Girozentrale aus der Verschmelzung der vier Vorgängerinstitute Braunschweigische Staatsbank (gegründet 1765), Hannoversche Landeskreditanstalt (gegründet 1840), Niedersächsische Landesbank Girozentrale (gegründet 1917) und Niedersächsische Wohnungskreditanstalt Stadtschaft (gegründet 1918) hervor. Im Juni 2002 wurde die Zentrale der NORD/LB am Friedrichswall in Hannover eröffnet. Der imponierende Glasbau prägt das Gesicht des Aegidientorplatzes und ist bundesweit als vermeintlicher Arbeitsplatz der Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm alias Maria Furthwängler bekannt.

Die Vorgängerinstitute

Gebildet wurde die NORD/LB zwar erst 1970, doch die Geschichte der Vorgänger-Institute reicht bis 1765 zurück

Herzogliches Leyhaus Braunschweig

Zu den Aufgaben des Herzoglichen Leyhauses Braunschweig gehörten nach Gründung im Jahr 1765 die Wirtschaftsförderungs- und Wiederaufbauprojekte nach dem Siebenjährigen Krieg, Leihhausobligationen, Staatskredite, lang- und kurzfristige Industriekredite, Hypothekendarlehn und vieles mehr. Das Leyhaus war ein Vorgängerinstitut der Braunschweigischen Staatsbank. Damit ist die Braunschweigische Staatsbank, die seit 1919 unter diesem Namen firmiert, das älteste öffentlich-rechtliche Kreditinstitut in Deutschland.

Hannoversche Landeskreditanstalt

Die Hannoversche Landeskreditanstalt wurde am 8. September 1840 von der Königlich Hannoverschen Regierung gegründet.Das landwirtschaftliche Realkreditinstitut vergab als Schwerpunkt Hofkredite an öffentliche Körperschaften und Verbände zu Zwecken der Landeskultur. Die Refinanzierung erfolgte in erster Linie durch Anleihen sowie die Ausgabe von Pfandbriefen und Schuldverschreibungen.

Niedersächsische Wohnungskreditanstalt-Stadtschaft

1918 gründete der Niedersächsische Provinzialverband die Niedersächsische Wohnungskreditanstalt-Stadtschaft. Zu ihren Aufgaben zählte die Finanzierung des Wohnungsbaus mit erst- und zweistelligen unkündbaren Tilgungshypotheken und Zwischenkrediten für Neubauten. Die Refinanzierung erfolgte durch Anleihen, Pfandbriefe und Kommunalobligationen.

Niedersächsische Landesbank-Girozentrale

Durch den Zusammenschluss der früheren Girozentrale Hannover (gegründet am 14.10.1914) und der ehemaligen Landesbank der Provinz Hannover im Jahr (gegründet 1.1.1917) entstand 1933 die Niedersächsische Landesbank-Girozentrale. Zum einen war sie Hausbank des Landes Niedersachsen, zum anderen Girozentrale der niedersächsischen Sparkassen. Erstgenannte Funktion beinhaltete die Ausführung aller bankmäßigen Geschäfte ihrer Kapitaleigner, der Kommunen und öffentlichen Einrichtungen. Für die Sparkassen wickelte die Niedersächsische Landesbank den bargeldlosen Zahlungsverkehr ab, verwaltete die Liquiditätsreserven, sorgte für den Ausgleich unter den Instituten und beteiligte sich an Gemeinschaftskrediten.

Heutige Aufgaben der NORD/LB

Die NORD/LB ist eine Universalbank im Herzen Norddeutschlands, die einen besonderen Fokus auf die Region legt. Die Firmensitze in Hannover, Braunschweig und Magdeburg markieren die Wurzeln der Bank in ihren Trägerländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

  • Als Geschäftsbank bietet sie Privat-, Firmen- und Institutionellen Kunden sowie Kunden der Öffentlichen Hand eine umfangreiche Palette an Finanzdienstleistungen an. Im Bereich der Strukturierten Finanzierungen engagiert sich die NORD/LB in der Schiffs- und Flugzeugfinanzierung und in internationalen Projekten an ausgesuchten Standorten in den Branchen Energie, Infrastruktur, Industrie und Immobilien. Global ist die Bank über Niederlassungen und Repräsentanzen an allen wichtigen Handelsplätzen wie London, New York, Shanghai und Singapur vertreten.
  • Die NORD/LB ist als Landesbank für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt tätig und übernimmt in den Bundesländern Niedersachsen (46 Sparkassen, davon 13 betreut durch die Bremer Landesbank), Sachsen-Anhalt (13 Sparkassen) und Mecklenburg-Vorpommern (10 Sparkassen) die Aufgabe einer Sparkassenzentralbank. Durch die Braunschweigische Landessparkasse (AidA) verfügt der NORD/LB Konzern über mehr als 100 Niederlassungen im Braunschweiger Land.
  • Als Sparkassenzentralbank ist die NORD/LB Partner der Sparkassen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Auch über diese drei Bundesländer hinaus agiert das Institut als Dienstleister für einzelne Sparkassen. Zudem offeriert es in seiner Funktion als Girozentrale alle Dienstleistungen, die für die betreuten Sparkassen relevant sind.

(Quelle: NORD/LB, veröffentlicht am 9. März 2015)