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BootBooHook Festival wird abgesagt

Schock für alle Musikfans: Das BootBooHook Festival 2013 muss leider abgesagt werden. Grund dafür sind die schlechten Vorverkaufszahlen.

Kein guter Wochenstart für viele Musikfans: Das BootBooHook Festival wird dieses Jahr überraschenderweise nicht mehr stattfinden können. Grund für den Ausfall ist der Vorverkauf, der weit hinter den Erwartungen der Veranstalter zurückblieb. "Bei der Vorverkaufsentwicklung werden wir das Festival nicht erfolgreich durchführen können", erklärte Heiko Heybey, Geschäftsführer der BootBooHook GmbH, in einer Pressemitteilung. Damit verliert Hannover eines seiner größten kulturellen Highlights.

Deutlicher Rückgang bei den Zuschauerzahlen

Erst im Vorjahr war das BootBooHook vom Faustgelände Hannover-Linden in den Kronsbergpark umgezogen. Das Gelände wurde offensichtlich von den Besuchern nicht angenommen – bereits 2012 hatte es einen deutlichen Rückgang der Zuschauerzahlen gegeben. Trotz bestätigter Top-Acts für 2013 wie Maximo Park, Black Rebel Motorcycle Club, Frittenbude, The Thermals, Laing oder Lukas Graham, ist die erhoffte Kehrtwende nicht mehr eingetreten.

Insolvenz: Nie wieder BootBooHook

Bereits gekaufte Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Das Ende des Festivals bedeutet zugleich auch das Aus für die BootBooHook GmbH, die am heutigen Montag Insolvenz anmelden wird. Auf seiner Facebookseite schreibt das BootBooHook-Team: "Wir sind mehr als fassungslos darüber und haben bis zuletzt versucht, das Ruder herumzureißen, aber das ist leider nicht mehr möglich. Fakt ist leider, dass uns die mehr als besorgniserregenden Vorverkaufszahlen und die daraus resultierende finanzielle Schräglage zu diesem Schritt zwingt, auch um alle Zulieferer, Bühnenbauer, Techniker, Künstler, DJs und Crews vor einem größeren Schaden zu bewahren."