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Lizenz geht an Schwenningen

DEL-Aus für die Scorpions

Schock für alle Beteiligten: Die Hannover Scorpions verkaufen ihre DEL-Lizenz an die Schwenninger Wild Wings – und steigen damit freiwillig ab.

Erst die Indians, jetzt auch noch die Scorpions: Um den hannoverschen Eishockey war es schon mal besser bestellt. Während der EC Hannover Indians Ende Februar Insolvenz anmeldete (Hannover.de berichtete) verkaufen nun die Hannover Scorpions ihre Lizenz für die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Diese geht an die Schwenninger Wild Wings, die damit nach zehn Jahren in die höchste deutsche Eishockeyliga zurückkehren.

Konkurrenzdruck zu stark

Androhungen von Scorpions-Eigner Günter Papenburg gab es schon des Öfteren. Nun hat der Bauunternehmer nach einem Streit mit der Deutschen Messe AG, die in unmittelbarer Nähe zur Scorpions-Heimstätte TUI-Arena eine neue Multifunktionsarena errichten lassen will, die Konsequenzen gezogen.

Papenburg hatte in den vergangenen paar Jahren mehr als 20 Millionen Euro in die Scorpions investiert. Im Hinblick auf die sich abzeichnende Wettbewerbssituation sei eine Fortführung des Spielbetriebs der Hannover Scorpions in der TUI Arena allerdings nicht mehr finanzierbar, erklärte Scorpions-Sportdirektor Marco Stichnoth auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Scorpions spielen weiter

Die DEL-Lizenz des ehemaligen Deutschen Meisters (2010) geht also nun an die Schwenninger Wild Wings, die den Platz der Hannoveraner einnehmen werden. Und wie geht es mit den Scorpions weiter? "Der Name Hannover Scorpions wird erhalten bleiben, es wird eine neue Gesellschaft geben. Wir spielen auf jeden Fall," betonte Stichnoth. In welcher Liga der Verein künftig antritt, ist aber noch unklar.

[Veröffentlicht: 24.05.2013]