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aha erwirtschaftet Überschuss

Hannoveraner trennen gerne Müll

Der Abfallzweckverband aha hat 2012 positiv gewirtschaftet. Besonders hervorzuheben: Bei der Mülltrennung liegt die Region Hannover bundesweit vorne.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat am 13. Juni die Bilanz für das Wirtschaftsjahr 2012 vorgelegt. Fazit: Ein Überschuss von 7,419 Millionen Euro. Dieser sei vor allem durch die Rekultivierung der Deponie in Lahe zu Stande gekommen, sagte aha-Chefin Kornelia Hülter, die um einiges billiger gewesen wäre als vorher kalkuliert.

Hannover: Nummer 1 bei der Mülltrennung

Eine wichtige Rolle spielte 2012 auch der Verkauf von Wertstoffen. "Wir haben die positive Marktlage genutzt und erzielen mit den von uns erfassten Wertstoffen einen wesentlichen Ergebnisbeitrag. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Wertstoffen fließen zu 100 Prozent zurück in den Gebührenhaushalt", erklärte Kornelia Hülter. Besonders hervorzuheben: Die Mengen, die an Papier, Pappe, Metall und Holz vorbildlich getrennt wurden, liegen teilweise weit über dem Bundesdurchschnitt. Mülltrennung wird bei den Hannoveranern also ganz groß geschrieben.

O-Tonne überzeugt auf ganzer Linie

Besitzer der sogenannten O-Tonne für Elektroschrott, Kunststoffe und Alttextilien sind laut aha besonders eifrige Recycler: Demnach entsorgten die rund 33.500 teilgenommenen Haushalte mehr als doppelt so viele Wertstoffe wie der Durchschnittsbürger. "Das positive Ergebnis des Pilotversuchs hat gezeigt, dass wir das Ziel erreicht haben. Ein Plus von über 100 Prozent an Wertstoffen, die nicht über den Restmüll entsorgt und damit der Wiederverwertung entzogen werden", freute sich Kornelia Hülter. Die Zahlen überzeugten auch die Politik, die die O-Tonne zum 1. Januar 2013 als festen Bestandteil in der Abfallsatzung festgeschrieben hatte – Hannover.de berichtete.