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Przewalski-Fohlen geboren

Nachwuchs im Wisentgehege Springe

Nach drei Jahren Zuchtpause hat der kleine Przewalskijunge Spirenzo am 12. August im Wisentgehege Springe das Licht der Welt erblickt.

Wildpferde-Nachwuchs im Wisentgehege Springe: Bereits am Montag, 12. August, wurde ein Przewalski-Fohlen geboren. Der kleine Hengst namens Spirenzo und seine Mutter Spasena sind wohlauf. Es ist das erste Fohlen der drei Jahre alten Stute. Vater ist Hengst Leonid, der 2012 aus Salzburg ins Wisentgehege kam. Wisentgehegeleiter Thomas Hennig freut sich über den Neuzuwachs. Immerhin wurden seit 1982 insgesamt 68 Przewalski-Pferde im Wisentgehege geboren.

Drei Jahre Zuchtpause

"Drei Jahre lang haben wir mit der Zucht aussetzen müssen", sagt Hennig. Er erklärt, dass die Koordinatoren des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einen Zuchtstopp für das Wisentgehege verhängt hatten. Die Zoowelt sei voll mit Pferden, um zu viele Geburten zuzulassen, berichtet der Wisentgehegeleiter. Die Koordinatoren verteilten, welche Herden sich vermehren dürften.

Vom Wisentgehege in die weite Welt

Das Przewalski-Pferd ist die einzige Wildpferdeart, die in ihrer Wildform bis heute überlebt hat. In den vergangenen Jahren hat das Wisentgehege die eleganten Tiere in Wiederansiedlungsprojekte in die Mongolei und nach China abgegeben. In der Mongolei leben mittlerweile 320 Tiere in Freiheit. Viele Pferde sind auch in verschiedenen Halbreservaten wie in die Döberitzer Heide und ins niedersächsische Hohenbostel ausgewildert worden. Des Weiteren wurden im Rahmen des europäischen Zuchtaustausches Przewalskis nach Helsinki, Prag und andere Zoos abgegeben.