Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Ratgeber

Aktion gegen Herztod

Stationen erhalten Defibrillatoren

Aktion gegen plötzlichen Herztod: Alle U-Bahn-Stationen der üstra und das Kundenzentrum des Unternehmens werden jetzt mit Defibrillatoren ausgestattet.

Drei Männer mit einem Gerät © üstra (Quelle)

Wilhelm Lindenberg von der üstra (links), Dietrich Andresen von der Deutschen Herzstiftung (Mitte) und Claus Lange von der Feuerwehr freuen sich über die Installation der Defibrillatoren.

Insgesamt sollen 46 der Geräte installiert werden. Laut üstra kann mit den Defibrillatoren im Notfall jedermann Erste Hilfe leisten – Vorkenntnisse seien nicht nötig. Die Wilhelm Hirte Stiftung gibt 70.000 und die üstra 60.000 Euro für das Projekt, für das sich zahlreiche Institutionen unter dem Motto "Hannover zeigt Herz" zusammengeschlossen haben.

Mitarbeiter geschult

So übernimmt die Feuerwehr der Landeshauptstadt den Betrieb der Geräte und erhält dabei Unterstützung vom üstra-Sicherheitsdienst. Die ärztliche und wissenschaftliche Begleitung des Projekts übernimmt die Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover: In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr haben Hochschulangehöre beispielsweise üstra-Mitarbeiter im Umgang mit den Defibrillatoren geschult. Die Deutsche Herzstiftung hat die Aufgabe übernommen, die Geräte zu  beschaffen und zu installieren. Zudem ist die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH an dem Projekt beteiligt.

100.000 sterben jährlich an plötzlichem Herztod

"Wenn pro Jahr auch nur ein Menschenleben durch Defibrillatoren gerettet werden kann, dann ist dies schon ein verantwortungsvoll eingesetzter Betrag", sagt Wilhelm Lindenberg von der üstra zur finanziellen Beteiligung des Unternehmens. In Deutschland sterben jährlich mehr als 100.000 Menschen an plötzlichem Herztod. In 80 Prozent der Fälle führt eine Störung des normalen Herzrhythmus – das sogenannte Herzkammerflimmern – zum Kreislaufstillstand. Damit das Herz seine normale Tätigkeit wieder aufnehmen kann, muss es mithilfe eines Defibrillators "entflimmert" werden.

Gebäude mit Skulptur davor © Hannover.de