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Ratgeber

Beitrag zur Versöhnung mit Israel

Theodor-Lessing-Preis für Iris Berben

Für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus hat die Schauspielerin von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover den Theodor-Lessing-Preis erhalten.

Mit dem Preis, der nach dem aus Hannover stammenden jüdischen Philosophen und Publizisten Theodor Lessing benannt ist, werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten geehrt, die in besonderer Weise einen Beitrag zur Versöhnung mit dem Staat Israel leisten. Kay-Schweigmann-Greve, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover (DIG), begründete die Entscheidung für Berben mit deren Engagement als Schirmherrin der Hilfsorganisation "Roter Davidsstern" in Israel, dem Pendant zum Roten Kreuz. Außerdem gehöre Berben zu den ersten Unterzeichnerinnen der Initiative "Stop the Bomb" gegen iranische Atomwaffen und setze sich für den Verein "Gesicht Zeigen!" gegen Rechtsextremismus ein.

Der Preis

Der nach dem deutsch-jüdischen Philosoph und Publizisten benannte Preis für aufklärerisches Handeln wird seit 2004 von der DIG-Arbeitsgemeinschaft Hannover verliehen. Ausgezeichnet werden Personen des öffentlichen Lebens, die einen außerordentlichen Beitrag zur Vermittlung, Versöhnung und Verständigung zwischen Deutschland und Israel geleistet haben. Theodor Lessing wurde vor achtzig Jahren von nationalsozialistischen Attentätern in Tschechien ermordet.

Deutsch-Israelische Gesellschaft

Die DIG Hannover ist eine regionale Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Sie tritt gegen Antisemitismus und für die Sicherheit Israels ein. Der Verein will den Dialog zwischen Deutschland und Israel vorantreiben und engagiert sich an das Gedenken der Opfer des Holocausts. Die DIG organisiert zahlreiche Veranstaltungen, Diskussionen, Ausstellungen und Reisen.

Vor der Verleihung des Theodor-Lessing-Preises hat sich die Schauspielerin ebenfalls ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.