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Gesunde Städte-Netzwerk

Gesunde Region Hannover

Eine bessere Gesundheit und eine effektive Gesundheitsförderung, mit dem Projekt Gesunde Region Hannover, soll ein Konzept für alle 21 Kommunen geschaffen werden.

Gesundheit spielt bei und in der Region Hannover in vielfacher Hinsicht eine zentrale Rolle: Als Trägerin des Klinikums Region Hannover, einer der größten kommunalen Kliniken Deutschlands, sorgt die Region für erstklassige, wohnortnahe medizinische Versorgung. Über 62.000 Menschen – fast jeder siebte Beschäftigte – arbeiten in der Gesundheitswirtschaft. Und durch Überwachung, Beratung und Prävention sorgt das Gesundheitsamt für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

Gesundheit und Bewegung zu fördern, sind schon seit längerer Zeit wichtige Handlungsfelder der Verwaltung der Region Hannover: So geht der Fachbereich Jugend zum Beispiel mit einem eigenständigen Projekt gegen Übergewicht von Grundschülerinnen und Grundschülern vor, auf Initiative des Fachbereichs Gesundheit wurden so genannte Bewegungsnetzwerke in einigen der regionsangehörigen Kommunen etabliert – Informationsbörsen über Sport- und Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der jeweiligen Kommunen. Lokale Gesundheitstreffs laden vor allem zu niedrigschwelligen Angeboten ein, etwa zu regelmäßigen Schwimm- oder Bewegungseinheiten für Frauen mit Migrationshintergrund.

In der Region Hannover gibt es zudem einen sehr aktiven Selbsthilfebereich, der seit 1986 durch die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich (KIBIS) unterstützt und gefördert wird. Die Anzahl von knapp 600 Selbsthilfegruppen im Gebiet der Region Hannover, die in einer Datenbank der hannoverschen Selbsthilfekontaktstelle KIBIS abrufbar sind, dokumentiert eindrucksvoll die Nachfrage und das breite Spektrum der Angebote. Mit 33% machen die Selbsthilfegruppen zu chronischen Erkrankungen den höchsten Anteil aus, gefolgt von den Gruppen zum Thema Sucht mit 23%.

Der Beitritt zum Gesunde-Städte-Netzwerk soll die zahlreichen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung intensivieren, weiter ausbauen und stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sollen dabei als Partner und Multiplikatoren neben den Fachleuten gewonnen werden.